Münchner Straßenverzeichnis

   Toni-Berger-Straße          

Toni Berger (* 27. März 1921 in München; † 29. Januar 2005 ebenda) war ein deutscher Schauspieler. Besondere Bekanntheit erlangte er durch seine Rollen als bayerischer Volksschauspieler.

1972 holte ihn Kurt Meisel ans Münchner Residenztheater, unter anderem in der Rolle des Bürgermeisters in Der Hauptmann von Köpenick. In seiner ersten größeren Rolle übernahm er den „Illo“ von seinem verstorbenen Kollegen Hans Cossy im Wallenstein. Die Rolle seines Lebens fand er jedoch in dem bayerischen Volksstück Der Brandner Kaspar und das ewig’ Leben, in welchem er über tausendmal den Boanlkramer, den „Kerschgeist“-süchtigen bayerischen Tod, mit seinen nur allzu menschlichen Schwächen verkörperte. Dadurch wurde er, der vor allem die klassischen Charakterrollen gespielt hatte, zum Grandseigneur des bayerischen Komödienspiels. 1984 spielte er in Peter Zadeks Inszenierung von Henrik Ibsens "Baumeister Solness" den alten Brovik. Als Berger nach dem Tod von Gustl Bayrhammer einige von dessen Rollenpositionen übernahm, erhöhte sich sein Bekanntheitsgrad weiter.

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Straßenname Toni-Berger-Straße
Benennung 14.6.2007 Erstnennung
Stadtbezirk 22. Aubing-Lochhausen-Langwied | Lochhausen
Kategorie Theater  Schauspieler  Volksschauspieler  
Lat/Lng 47.998328 - 11.362694   
Person Berger Toni
geboren 27.3.1921 [München]
gestorben 29.1.2005 [München]
Kategorie Theater  Schauspieler  Volksschauspieler  
Nation Deutschland
Konfession katholisch
GND 124051693
Leben

Toni Berger (* 27. März 1921 in München; † 29. Januar 2005 ebenda) war ein deutscher Schauspieler. Besondere Bekanntheit erlangte er durch seine Rollen als bayerischer Volksschauspieler.

1972 holte ihn Kurt Meisel ans Münchner Residenztheater, unter anderem in der Rolle des Bürgermeisters in Der Hauptmann von Köpenick. In seiner ersten größeren Rolle übernahm er den „Illo“ von seinem verstorbenen Kollegen Hans Cossy im Wallenstein. Die Rolle seines Lebens fand er jedoch in dem bayerischen Volksstück Der Brandner Kaspar und das ewig’ Leben, in welchem er über tausendmal den Boanlkramer, den „Kerschgeist“-süchtigen bayerischen Tod, mit seinen nur allzu menschlichen Schwächen verkörperte. Dadurch wurde er, der vor allem die klassischen Charakterrollen gespielt hatte, zum Grandseigneur des bayerischen Komödienspiels. 1984 spielte er in Peter Zadeks Inszenierung von Henrik Ibsens "Baumeister Solness" den alten Brovik. Als Berger nach dem Tod von Gustl Bayrhammer einige von dessen Rollenpositionen übernahm, erhöhte sich sein Bekanntheitsgrad weiter.

Grabstätte
Grabstätte
Ostfriedhof

Sektion: 077 - Reihe: 02 - Nummer: 7
Wikipedia Wikipedia Deutsche Biografie Deutsche National Bibliothek
Benennung 14.6.2007 Erstnennung
Straßenschlüssel 06541
Straßenverlauf Stichstraße von der Schussenrieder Straße ca. 150 m nach Westen.
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