Münchner Straßenverzeichnis

   Rudolf-Wilke-Weg          

Wilke  Rudolf
Rudolf Wilke
Bildrechte: not credited, Rudolf Wilke 1908 oder früher, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

Rudolf Wilke (* 27. Oktober 1873 in Braunschweig; † 4. November 1908 ebenda) war ein deutscher Zeichner und Karikaturist.

Wilke ging nach München und tat sich mit seinem Freund Bruno Paul (1874–1968) in einem Atelier zusammen. 1896 beteiligte sich Wilke an einem Wettbewerb der Zeitschrift Die Jugend. Er wurde sofort als fester Mitarbeiter engagiert. 1899 holte ihn der Verleger Albert Langen zum Simplicissimus. Hier gehörte er bis zu seinem Tod zum Stamm der wichtigsten Zeichner. Er war seit 1905 mit der Malerin Amalie Wilke verheiratet mit der er die Kinder Charlotte (1906–1982) und Ulfert (1907–1987) hatte.

Für Wilke war, ähnlich wie für seinen Kollegen Olaf Gulbransson, die Linie das wichtigste Ausdrucksmittel. Mit wenigen, aber ganz präzisen Strichen gelang es ihm, das Wesentliche unverkennbar herauszuholen und das Typische einer Figur hervorzuheben. Seine „Opfer“ stammten aus allen Gesellschaftsschichten: Adelige, Corpsstudenten, Militärs, Landstreicher, Geistliche.

Sein scharfer Blick und sein spitzer Stift führten aber nie zu bösartiger Verzerrung. Sozialkritik verband sich in seinen Karikaturen mit unverkrampfter Heiterkeit und tiefem Verständnis für menschliche Schwächen.

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Straßenname Rudolf-Wilke-Weg
Benennung 1964 Erstnennung
Plz 81477
Stadtbezirk 19. Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln | Solln
Gruppe Simplicissimus  Die Jugend  Fliegende Blätter  
Lat/Lng 48.08162 - 11.50829   
Person Wilke Rudolf
geboren 27.10.1873 [Braunschweig]
gestorben 4.11.1908 [Braunschweig]
Gruppe Simplicissimus  Die Jugend  Fliegende Blätter  
Nation Deutschland
GND 118771914
Leben

Rudolf Wilke (* 27. Oktober 1873 in Braunschweig; † 4. November 1908 ebenda) war ein deutscher Zeichner und Karikaturist.

Wilke ging nach München und tat sich mit seinem Freund Bruno Paul (1874–1968) in einem Atelier zusammen. 1896 beteiligte sich Wilke an einem Wettbewerb der Zeitschrift Die Jugend. Er wurde sofort als fester Mitarbeiter engagiert. 1899 holte ihn der Verleger Albert Langen zum Simplicissimus. Hier gehörte er bis zu seinem Tod zum Stamm der wichtigsten Zeichner. Er war seit 1905 mit der Malerin Amalie Wilke verheiratet mit der er die Kinder Charlotte (1906–1982) und Ulfert (1907–1987) hatte.

Für Wilke war, ähnlich wie für seinen Kollegen Olaf Gulbransson, die Linie das wichtigste Ausdrucksmittel. Mit wenigen, aber ganz präzisen Strichen gelang es ihm, das Wesentliche unverkennbar herauszuholen und das Typische einer Figur hervorzuheben. Seine „Opfer“ stammten aus allen Gesellschaftsschichten: Adelige, Corpsstudenten, Militärs, Landstreicher, Geistliche.

Sein scharfer Blick und sein spitzer Stift führten aber nie zu bösartiger Verzerrung. Sozialkritik verband sich in seinen Karikaturen mit unverkrampfter Heiterkeit und tiefem Verständnis für menschliche Schwächen.

Wikipedia Wikipedia Deutsche Biografie Deutsche National Bibliothek
Benennung 1964 Erstnennung
Straßenschlüssel U742
Offiziell

Rudolf Wilke, berühmter Zeichner und Maler für den "Simplicissimus", "Die Jugend" und die "Die Fliegenden Blätter", geb. 27.10.1873 in Wolzum, gest. 4.11.1908 in Braunschwaig.

Der Künstler, ein Freund Ludwig Thomas, schuf humoristische Zeichnungen, besondere Typen unserer Stadt und des bayerischen Volkes.

Straßenverlauf Sackstraße, von der Sambergerstraße ca. 110 m in westlicher Richtung
DatumQuelleA
19.05.1964Straßenbenennung in der Parkstadt Solln
DE-1992-STRA-40-68b Straßenbenennungen 1963 - 1966
Referat für Tiefbau und Wohnungswesen -> Stadtarchiv, Dr. Schattenhofer
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