Münchner Straßenverzeichnis

* vor 140

   Rudolf-Esterer-Straße          

Rudolf Esterer (* 23. November 1879 in Altötting; † 11. November 1965 in Farnach im Chiemgau) war ein deutscher Architekt, Denkmalpfleger und Hochschullehrer.

1939 wurde er mit einem nebenamtlichen Lehrauftrag für praktische Denkmalpflege und Verleihung eines Professorentitels an die Technische Hochschule in München berufen. Dort konnte er seine Vorstellung der jeweils auf den Einzelfall abzielenden „Schöpferischen Denkmalpflege“ an angehende Architekten weitergeben. Im Jahr 1943 wurde von dem bayerischen Ministerpräsidenten Ludwig Siebert die auf eine Idee Esterers zurückgehende Staatsstiftung Tittmoninger Werkhütte gegründet. Bereits in der letzten Kriegsphase befasste sich Esterer als Leiter der Bauabteilung der Bayerischen Schlösserverwaltung zusammen mit seinem Mitarbeiter Tino Walz mit der Sicherung von zerstörter Bausubstanz und Rettung weiterer Kulturgüter.

Politisch unbelastet wurde er unmittelbar nach Ende des Zweiten Weltkriegs als erster Nachkriegspräsident der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen eingesetzt. Jüngere Forschungen belegen, daß „Esterer auch in die geplanten Aktionen der Freiheitsaktion Bayern eingebunden war“. Dieser Text basiert auf dem Artikel Rudolf_Esterer aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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Straßenname Rudolf-Esterer-Straße
Benennung 1987 Erstnennung
Plz 80999
Stadtbezirk 23. Allach-Untermenzing | Allach-Untermenzing
Kategorie Präsident  
Suchen Bayern
Lat/Lng 48.18444 - 11.45352   
Person Esterer Rudolf
geboren 23.11.1879 [Altötting]
gestorben 11.11.1965 [Farnach im Chiemgau]
Kategorie Präsident  
Nation Deutschland
Konfession katholisch
Leben

Rudolf Esterer (* 23. November 1879 in Altötting; † 11. November 1965 in Farnach im Chiemgau) war ein deutscher Architekt, Denkmalpfleger und Hochschullehrer.

1939 wurde er mit einem nebenamtlichen Lehrauftrag für praktische Denkmalpflege und Verleihung eines Professorentitels an die Technische Hochschule in München berufen. Dort konnte er seine Vorstellung der jeweils auf den Einzelfall abzielenden „Schöpferischen Denkmalpflege“ an angehende Architekten weitergeben. Im Jahr 1943 wurde von dem bayerischen Ministerpräsidenten Ludwig Siebert die auf eine Idee Esterers zurückgehende Staatsstiftung Tittmoninger Werkhütte gegründet. Bereits in der letzten Kriegsphase befasste sich Esterer als Leiter der Bauabteilung der Bayerischen Schlösserverwaltung zusammen mit seinem Mitarbeiter Tino Walz mit der Sicherung von zerstörter Bausubstanz und Rettung weiterer Kulturgüter.

Politisch unbelastet wurde er unmittelbar nach Ende des Zweiten Weltkriegs als erster Nachkriegspräsident der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen eingesetzt. Jüngere Forschungen belegen, daß „Esterer auch in die geplanten Aktionen der Freiheitsaktion Bayern eingebunden war“.

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