Münchner Straßenverzeichnis

   Rudhartstraße          

Rudhartstraße:
1) Dr. Georg Thomas von Rudhart (1792-1860), Prof. für Geschichte an der Universität München, Leiter des Allg. Reichsarchivs, Mitglied der Bayer. Akademie der Wissenschaften.
2) Ignaz von Rudhart (1790-1838), Prof. für Rechtsgeschichte an der Universität München, Mitglied der Bayer. Akademie der Wissenschaften, setzte sich bes. für den Anschluß der Frankenländer an Bayern ein. *1947

Quelle: Münchens Straßennamen - Baureferat der Landeshauptstadt München (1965)

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Straßenname Rudhartstraße
Benennung 1947 Umbenennung
Plz 80999
Stadtbezirk 23. Allach-Untermenzing | Allach-Untermenzing
Kategorie Reichsarchivdirektor  
Gruppe Bayerische Akademie der Wissenschaften  LMU  
Lat/Lng 48.18660 - 11.45022   
Person Rudhart Georg Thomas
geboren 1792
gestorben 1860
Kategorie Reichsarchivdirektor  
Gruppe Bayerische Akademie der Wissenschaften  LMU  
Nation Deutschland
Konfession katholisch
GND 119526247
Leben Rudhartstraße:
1) Dr. Georg Thomas von Rudhart (1792-1860), Prof. für Geschichte an der Universität München, Leiter des Allg. Reichsarchivs, Mitglied der Bayer. Akademie der Wissenschaften.
2) Ignaz von Rudhart (1790-1838), Prof. für Rechtsgeschichte an der Universität München, Mitglied der Bayer. Akademie der Wissenschaften, setzte sich bes. für den Anschluß der Frankenländer an Bayern ein. *1947
Wikipedia Deutsche Biografie Deutsche National Bibliothek
Person Rudhart Ignaz von
geboren 11.3.1790 [Weismain (Oberfranken)]
gestorben 11.5.1838 [Triest]
Kategorie Jurist  Politiker  Ministerpräsident (Griechenland)  
Gruppe Bayerische Akademie der Wissenschaften  LMU  
Nation Deutschland
GND 118861735
Leben

Ignaz von Rudhart

Ignaz Ritter von Rudhart (* 11. März 1790 in Weismain (Oberfranken); † 11. Mai 1838 in Triest) war ein bayerischer Jurist und Politiker sowie Ministerpräsident von Griechenland.

Ignaz Rudhart war der Sohn von Franz Anton Rudhart, fürstbischöflicher Polizei-Commissär im Hochstift Bamberg und dessen Frau Rosina, geborene Fuchs.[1] Er wuchs in Bamberg auf. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften in Landshut wurde er 1811 Professor in Würzburg, 1817 Generalfiskalatsrat, 1819 Ministerialrat im Finanzministerium und Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in München, 1823 Regierungsdirektor in Bayreuth und 1826 in Regensburg. Von den Städten des Obermainkreises 1825 in die Kammer der Abgeordneten gewählt, trat Rudhart in den drei Landtagen von 1825, 1828 und 1831 als einflussreicher Redner auf. 1828 war er Sprecher der gemäßigten Opposition. 1832 wurde er von Ludwig I. geadelt und als Generalkommissar und Regierungspräsident nach Passau versetzt. 1836 zum bayerischen Staatsrat ernannt, begleitete Rudhart den König Otto nach Griechenland und übernahm dort, nach dem Sturz des Grafen Armansperg, am 14. Februar 1837 das Amt des Ministerpräsidenten, trat aber bereits am 20. Dezember 1837 zurück. Er starb auf der Rückreise am 11. Mai 1838 in Triest. In Passau wurde ihm 1844 ein Denkmal errichtet.

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