Münchner Straßenverzeichnis

   Rominter Straße          

  Rominter Heide

Bildrechte: Rimantas Lazdynas, Romintosgiria3, CC BY-SA 3.0

Die Rominter Heide (russisch Krasny Les, polnisch Puszcza Romincka) ist ein Hügel-, Wald- und Heidegebiet im Südosten der Oblast Kaliningrad, Russland, sowie in der nordöstlichen Woiwodschaft Ermland-Masuren, Polen.

Der deutsche und der polnische Name leitet sich wie auch die Fluss- und Ortsbezeichnung Rominte und Rominten von der pruzzischen (altpreußischen) Silbe „rom“ ab, die etwa „still, ruhig, heilig“ bedeutet. Dies wird mit heidnischem Kult in Verbindung gebracht. Die russische Bezeichnung Krasnij Les bedeutet „roter Wald“.

Zur Zeit des Nationalsozialismus wurde die Rominter Heide von „Reichsjägermeister“ Hermann Göring in Beschlag genommen. Er ließ sich knapp zwei Kilometer nördlich des alten kaiserlichen Jagdschlosses als eigenes Domizil am Steilhang über der Rominte den „Reichsjägerhof Rominten“ erbauen. Auf den Internationalen Jagdausstellungen in Berlin 1937 und Düsseldorf 1954 fanden eigene Sonderschauen zur Rominter Heide statt, die jeweils von Walter Frevert (1897–1962), letztem Oberforstmeister der Rominter Heide, gestaltet wurden. Der Schwerpunkt beider Schauen lag auf Hege und Jagd des Rotwildes bzw. der Präsentation kapitaler Hirschgeweihe.

Im Deutschen Jagd- und Fischereimuseum in München hängen einige der kapitalen Romintener Hirschgeweihe.

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Straßenname Rominter Straße
Benennung 1956 Erstnennung
Plz 81927
Stadtbezirk 13. Bogenhausen | Englschalking
Suchen Rominter Heide
Lat/Lng 48.15554 - 11.64422   
Benennung 1956 Erstnennung
Offiziell Benannt nach der Rominter Heide und ihren mächtigen Wäldern in Ostrpreußen.
DatumQuelleA
08.05.1956Straßenbenennung Begutachtung
DE-1992-STRA-40-68a Straßenbenennungen 1955 - 1962
Wiederaufbaureferat (Referat 12) -> Stadtarchiv München
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