Münchner Straßenverzeichnis

   Roggensteiner Weg          

Der alte Meierhof unterhalb der Burg blieb bis 1803 im Besitz des Klosters Fürstenfeld. Aufgrund der Säkularisation ging der Klosterbesitz auf den bayerischen Staat über, der die gesamten Liegenschaften einschließlich des Meierhofs Roggenstein weit unter Wert für 130.000 Gulden an den nordböhmischen Fabrikanten Ignaz Leitenberger verkaufte, von dem man sich erhoffte, dass er durch den Aufbau einer Kattunmanufaktur den strukturschwachen Raum beleben würde. Angesichts der schlechten wirtschaftlichen Lage durch die Missernte von 1816 und die napoleonischen Kriege verkaufte Leitenberger 1817 den Besitz für 240.000 Gulden wieder an den bayerischen Staat.[4] Die Meierei Roggenstein wurde ein Militärfohlenhof, der dem Remonte-Depot unterstellt war. Im 19. Jahrhundert entstanden die schlichten Wohn- und Wirtschaftsgebäude, die noch heute zu sehen sind. Nach dem Ersten Weltkrieg trat der Wittelsbacher Ausgleichsfonds in die Besitzrechte ein. Seit 1943 ist das Gut wieder in Staatsbesitz und dem Institut für Acker- und Pflanzenbau der TU München in Weihenstephan angegliedert. Nach der Jahrtausendwende kam das staatliche Versuchsgut mehrmals in die Schlagzeilen, als einige Anschläge auf Felder mit genmanipulierten Aussaaten verübt wurden

Quelle: Wikipedia

Straßenname Roggensteiner Weg
Beschluß 1947 Entmilitarisierung
Plz 81249
Stadtbezirk 22. Aubing-Lochhausen-Langwied
Stadtbezirksteil Altaubing
Straßenlänge 0.28 km
Kategorie Geografie Bayern  Oberbayern  Gut  
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Lat/Lng 48.17033 - 11.41308
Position Gut Roggenstein - 48.1839 - 11.3280
Wikipedia

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