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   Rodenstockplatz          

Rodenstock Joseph
Joseph Rodenstock
Bildrechte: Rodenstock GmbH, Josef Rodenstock, CC BY-SA 3.0

Josef Rodenstock (* 11. April 1846 in Ershausen; † 18. Februar 1932 in Erl) war ein deutscher Industrieller und Begründer des Unternehmens Rodenstock.

1877 gründete er in Würzburg zusammen mit seinem Bruder Michael die nach seinem Vater benannte feinmechanische Werkstätte G. Rodenstock. Am 1. Januar 1878 nahm die Firma den Betrieb auf. Das neue Unternehmen verkaufte mathematische, physikalische und optische Geräte, besonders Brillen. Schon vor dieser Zeit hatte Rodenstock seine reflexarmen Diaphragma-Brillengläser und einen Brillen-Anmess-Apparat entwickelt, die entscheidend zum späteren Erfolg seines Unternehmens beitrugen.

1882 eröffnete er eine Filiale in München und verlegte 1883 den Unternehmenssitz dorthin, wo seit 1884 auch produziert wurde. 1898 eröffnete er ein weiteres Werk in Regen. Über Verkaufsstellen in ganz Deutschland und auch im Ausland wurden seine Produkte bekannt und wegen ihrer hohen Qualität geschätzt.

Rodenstock, der trotz seines geschäftlichen Erfolges persönlich bescheiden lebte, heiratete 1880 Maria Schmöger und hatte mit ihr drei Söhne und sechs Töchter. Seit 1905 arbeitete sein Sohn Alexander Rodenstock in der Unternehmensleitung mit. 1919 überließ er seinem Sohn die Unternehmensführung endgültig und zog sich mit einem Vermögen von 3,5 Millionen Goldmark auf sein Landgut bei Kufstein zurück.

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Straßenname Rodenstockplatz
Benennung 1953 Erstnennung
Plz 81247
Stadtbezirk 21. Pasing-Obermenzing | Am Westbad
Kategorie Optiker  Unternehmer  
Lat/Lng 48.17351 - 11.47651   
Straßenlänge 0.148 km
Person Rodenstock Joseph
geboren 1846 [ Ershausen bei Sonneberg]
gestorben 1932 [Erl bei Kufstein]
Kategorie Optiker  Unternehmer  
Nation Deutschland
Konfession katholisch
GND 136825222
Leben

Josef Rodenstock (* 11. April 1846 in Ershausen; † 18. Februar 1932 in Erl) war ein deutscher Industrieller und Begründer des Unternehmens Rodenstock.

1877 gründete er in Würzburg zusammen mit seinem Bruder Michael die nach seinem Vater benannte feinmechanische Werkstätte G. Rodenstock. Am 1. Januar 1878 nahm die Firma den Betrieb auf. Das neue Unternehmen verkaufte mathematische, physikalische und optische Geräte, besonders Brillen. Schon vor dieser Zeit hatte Rodenstock seine reflexarmen Diaphragma-Brillengläser und einen Brillen-Anmess-Apparat entwickelt, die entscheidend zum späteren Erfolg seines Unternehmens beitrugen.

1882 eröffnete er eine Filiale in München und verlegte 1883 den Unternehmenssitz dorthin, wo seit 1884 auch produziert wurde. 1898 eröffnete er ein weiteres Werk in Regen. Über Verkaufsstellen in ganz Deutschland und auch im Ausland wurden seine Produkte bekannt und wegen ihrer hohen Qualität geschätzt.

Rodenstock, der trotz seines geschäftlichen Erfolges persönlich bescheiden lebte, heiratete 1880 Maria Schmöger und hatte mit ihr drei Söhne und sechs Töchter. Seit 1905 arbeitete sein Sohn Alexander Rodenstock in der Unternehmensleitung mit. 1919 überließ er seinem Sohn die Unternehmensführung endgültig und zog sich mit einem Vermögen von 3,5 Millionen Goldmark auf sein Landgut bei Kufstein zurück.

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