Münchner Straßenverzeichnis

   Regerstraße          

Regerplatz:
1) Max Reger (1816-1884), Stadtpfarrer in der Pfarrkirche Maria-Hilf in der Au.
2) Dr. h. c. Max Reger (1873-1916), Komponist, Hofrat, Generalmusikdirektor, Prof, an der ehern. Akademie der Tonkunst in München, der jetzigen Staatl. Hochschule für Musik. *1899

Quelle: Münchens Straßennamen - Baureferat der Landeshauptstadt München (1965)

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Straßenname Regerstraße
Benennung 1899 Erstnennung
Plz 81541
Stadtbezirk 5. Au-Haidhausen | Obere Au
Kategorie Pfarrer  Politiker  Abgeordneter  
Lat/Lng 48.12314 - 11.58704   
Person Reger Max
geboren 1816
gestorben 1884
Kategorie Pfarrer  Politiker  Abgeordneter  
Nation Deutschland
Konfession katholisch
GND 134093240
Leben Regerplatz:
1) Max Reger (1816-1884), Stadtpfarrer in der Pfarrkirche Maria-Hilf in der Au.
2) Dr. h. c. Max Reger (1873-1916), Komponist, Hofrat, Generalmusikdirektor, Prof, an der ehern. Akademie der Tonkunst in München, der jetzigen Staatl. Hochschule für Musik. *1899
Wikipedia Deutsche Biografie Deutsche National Bibliothek
Person Reger Max
geboren 19.3.1873 [Brand/Oberpfalz]
gestorben 11.5.1916 [Leipzig]
Kategorie Musik  Komponist  Organist  Dirigent  
Gruppe Walhalla  
Nation Deutschland
Konfession katholisch
GND 118598988
Leben
<a rel="nofollow" href="https://en.wikipedia.org/wiki/en:Franz_N%C3%B6lken">Franz Nölken</a>, <a rel="nofollow" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Nölken,_Reger.jpg">Nölken, Reger</a>, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf <a rel="nofollow" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Template:PD-1923">Wikimedia Commons</a><br>Franz Nölken: Max Reger bei der Arbeit. Gemälde, 1913

Max Reger

Johann Baptist Joseph Maximilian Reger (* 19. März 1873 in Brand/Oberpfalz; † 11. Mai 1916 in Leipzig) war ein deutscher Komponist, Organist, Pianist und Dirigent.

Regers Bedeutung wurde kontrovers bewertet. Obwohl zu Lebzeiten gefeiert wie kaum ein anderer Komponist, musste Reger sich zeitlebens Anfeindungen seitens der nationalistisch-traditionalistischen Musikszene, von ihm „Philister“ genannt, gegen seine Orgelwerke gefallen lassen. Ein vernichtendes Urteil über Regers Schaffen formulierte auch sein ehemaliger Kompositionslehrer Hugo Riemann, wobei allerdings auch persönliche Gründe eine Rolle spielten.

Der fünfzehnjährige Sergei Prokofjew saß im Publikum, als Reger 1906 in Sankt Petersburg seine Serenade G-Dur (op. 95) dirigierte. Prokofjew teilte Jahre später mit, er sei von der Wirkung des Werkes fasziniert gewesen. Regers Wirkung auf komponierende Zeitgenossen war aber durchaus zwiespältig: Beispielsweise fand Strawinski seine Musik ebenso abstoßend wie die Erscheinung des Komponisten.

Reger hatte nachhaltigen Einfluss auf die Neue Wiener Schule, und er war in den 1920er Jahren der am häufigsten interpretierte zeitgenössische Komponist im deutschsprachigen Raum. Paul Hindemith äußerte in einem Gespräch mit dem Reger-Biographen Helmut Wirth: „Max Reger war der letzte Riese in der Musik. Ich bin ohne ihn gar nicht zu denken.“

Im Fin de siècle zwischen Mahlers letzter Sinfonie und Strawinskis Le Sacre du Printemps blieb Regers Werk lange Zeit beim breiteren Publikum wenig präsent. Reger selbst hat prognostiziert: „In einigen Jahren wird man mich als reaktionär bezeichnen und zum alten Eisen werfen, aber meine Zeit wird kommen.“ Unter anderem ist es den Aktivitäten des Max-Reger-Archivs in Meiningen, des Max-Reger-Instituts Karlsruhe und den Max-Reger-Tagen in Weiden zu verdanken, dass dem Werk Regers eine Renaissance in den Konzertsälen widerfährt.

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Literatur

Reger Max, Max Reger   
StraßeNameArchitektBaustilJahr
Regerstraße 18Mietshausneubarock1890
Regerstraße 20Mietshausneubarock1890

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