Münchner Straßenverzeichnis

* vor 130

   Mitteisstraße          

Heinrich Mitteis (* 26. November 1889 in Prag; † 23. Juli 1952 in München) war ein deutscher Rechtswissenschaftler. Er gilt als einer der bedeutendsten Rechtshistoriker des 20. Jahrhunderts.

Mitteis war der wohl bedeutendste Rechtshistoriker des 20. Jahrhunderts. 1927 gründete er mit Leopold Wenger den Deutschen Rechtshistorikertag. Er verknüpfte die Rechtsgeschichte, die politische Geschichte und die Geistesgeschichte. Sein auf umfangreichen Quellenstudien in deutschen und französischen Archiven basierendes Buch Lehnrecht und Staatsgewalt korrigierte zahlreiche Vorstellungen von der Verfasstheit der mittelalterlichen Gesellschaft. Seine Studien zum Lehnrecht sind „mittlerweile im Kern widerlegt“. Dennoch waren sie „für die Geschichte der Erforschung von Lehen und Vasallität [...] bedeutend: Erst sie haben einen starken Impuls gegeben für die genauere Untersuchung des Lehnswesens im spätmittelalterlichen Reich“.

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Straßenname Mitteisstraße
Benennung 1957 Erstnennung
Plz 80935
Stadtbezirk 24. Feldmoching-Hasenbergl | Lerchenau-Ost
Kategorie Rechtshistoriker  
Gruppe Bayerische Akademie der Wissenschaften  
Lat/Lng 48.2031 - 11.55996   
Person Mitteis Heinrich
geboren 26.11.1889 [Prag]
gestorben 23.7.1952 [München]
Kategorie Rechtshistoriker  
Gruppe Bayerische Akademie der Wissenschaften  
Nation Deutschland
Konfession katholisch
GND 118956329
Leben

Heinrich Mitteis (* 26. November 1889 in Prag; † 23. Juli 1952 in München) war ein deutscher Rechtswissenschaftler. Er gilt als einer der bedeutendsten Rechtshistoriker des 20. Jahrhunderts.

Mitteis war der wohl bedeutendste Rechtshistoriker des 20. Jahrhunderts. 1927 gründete er mit Leopold Wenger den Deutschen Rechtshistorikertag. Er verknüpfte die Rechtsgeschichte, die politische Geschichte und die Geistesgeschichte. Sein auf umfangreichen Quellenstudien in deutschen und französischen Archiven basierendes Buch Lehnrecht und Staatsgewalt korrigierte zahlreiche Vorstellungen von der Verfasstheit der mittelalterlichen Gesellschaft. Seine Studien zum Lehnrecht sind „mittlerweile im Kern widerlegt“. Dennoch waren sie „für die Geschichte der Erforschung von Lehen und Vasallität [...] bedeutend: Erst sie haben einen starken Impuls gegeben für die genauere Untersuchung des Lehnswesens im spätmittelalterlichen Reich“.

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