Münchner Straßenverzeichnis

   Mergenthalerstraße          

† vor 120


Mergenthaler Ottmar
Ottmar Mergenthaler
Bildrechte: Gemeinfrei (Wikipedia 2018)

Ottmar Mergenthaler (* 11. Mai 1854 in Hachtel; † 28. Oktober 1899 in Baltimore) war Uhrmacher und Erfinder der Linotype-Setzmaschine.

Mit der Linotype-Maschine begann 1884 ein neues Zeitalter in der Drucktechnik. Zeitungen und Bücher konnten schneller und billiger hergestellt werden. So stieg die Auflage der amerikanischen Zeitungen innerhalb kurzer Zeit von 3,6 Millionen auf 33 Millionen. Vor allem Zeitungsbetriebe, die große Mengen Text in kürzester Zeit herstellen mussten, hatten bald ganze Säle voller Linotype-Setzmaschinen. Etwa ein Jahrhundert lang dauerte die Ära dieser genial konstruierten Maschine. Bis Anfang der 1980er Jahre blieb die Linotype-Setzmaschine, die kontinuierlich weiterentwickelt wurde und bei Lochstreifensteuerung Stundenleistungen von bis zu 25.000 Zeichen erreichte, gängige Technik. Dann verdrängten neue Techniken, wie Fotosatz und später Desktop-Publishing (DTP) die Linotype-Bleisetzmaschinen. Heute ist sie nur noch in einigen wenigen Druckereien als Liebhaberstück zu finden. In vielen namhaften technischen Museen hat die Maschine jedoch ihren gebührenden Platz erhalten. Die Erfindung Ottmar Mergenthalers leitete eine epochale Entwicklung in der Satzherstellung und damit für die gesamte Drucktechnik ein.

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Straßenname Mergenthalerstraße
Benennung 1954 Erstnennung
Plz 81247
Stadtbezirk 21. Pasing-Obermenzing | Obermenzing
Kategorie Uhrmacher  Feinmechaniker  
Lat/Lng 48.16955 - 11.46273   
Person Mergenthaler Ottmar
geboren 11.5.1854 [Württemberg]
gestorben 28.10.1899 [Baltimore, USA]
Kategorie Uhrmacher  Feinmechaniker  
Nation Deutschland
Konfession evangelisch
GND 118909746
Leben

Ottmar Mergenthaler (* 11. Mai 1854 in Hachtel; † 28. Oktober 1899 in Baltimore) war Uhrmacher und Erfinder der Linotype-Setzmaschine.

Mit der Linotype-Maschine begann 1884 ein neues Zeitalter in der Drucktechnik. Zeitungen und Bücher konnten schneller und billiger hergestellt werden. So stieg die Auflage der amerikanischen Zeitungen innerhalb kurzer Zeit von 3,6 Millionen auf 33 Millionen. Vor allem Zeitungsbetriebe, die große Mengen Text in kürzester Zeit herstellen mussten, hatten bald ganze Säle voller Linotype-Setzmaschinen. Etwa ein Jahrhundert lang dauerte die Ära dieser genial konstruierten Maschine. Bis Anfang der 1980er Jahre blieb die Linotype-Setzmaschine, die kontinuierlich weiterentwickelt wurde und bei Lochstreifensteuerung Stundenleistungen von bis zu 25.000 Zeichen erreichte, gängige Technik. Dann verdrängten neue Techniken, wie Fotosatz und später Desktop-Publishing (DTP) die Linotype-Bleisetzmaschinen. Heute ist sie nur noch in einigen wenigen Druckereien als Liebhaberstück zu finden. In vielen namhaften technischen Museen hat die Maschine jedoch ihren gebührenden Platz erhalten. Die Erfindung Ottmar Mergenthalers leitete eine epochale Entwicklung in der Satzherstellung und damit für die gesamte Drucktechnik ein.

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