Münchner Straßenverzeichnis

   Mathildenstraße          

Prinzessin Mathilde Karoline Friederike von Bayern
Prinzessin Mathilde Karoline Friederike von Bayern
Bildrechte: Gemeinfrei (Wikipedia 2018)

Mathilde wurde als Tochter von König Ludwig I. von Bayern und dessen Frau, der Prinzessin Therese Charlotte Luise von Sachsen-Hildburghausen, geboren.

Am 26. Dezember 1833 heiratete sie den Großherzog Ludwig III. von Hessen-Darmstadt, Sohn von Großherzog Ludwig II. von Hessen und bei Rhein und Prinzessin Wilhelmine von Baden, in München. Die Ehe blieb kinderlos.

Nach ihr wurden die Mathildenhöhe, der Mathildenplatz in Darmstadt und die Mathildenterrasse auf dem Kästrich in Mainz benannt. Ebenfalls auf sie geht der Name von Offenbach-Mathildenviertel zurück. Mathilde starb 1862 mit 48 Jahren in Darmstadt. Ihr Grabmal befindet sich in der Ludwigskirche.

Quelle: Wikipedia

Straßenname Mathildenstraße
Beschluß 1899 Erstnennung
Plz 80336
Stadtbezirk 2. Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt
Stadtbezirksteil Kliniksviertel
Straßenlänge 0.325 km
Kategorie Personen Wittelsbacher  Prinzessin  
Person Prinzessin Mathilde Karoline Friederike von Bayern (1813 - 1862 )
GND 11907771X
Lat/Lng 48.1350 - 11.56339
Wikipedia Wikipedia Deutsche Biografie Deutsche National Bibliothek

418. Mathildenstraße. Verbindet die Landwehrstraße, südlich ziehend, mit der Findlingstraße beim städtischen Waisenhause. Zur Ehrung der Prinzessin Mathilde von Bayern, erster Tochter des Kronprinzen und nachmaligen Königs Ludwig I., geb. zu Augsburg 30. Aug. 1813, vermählt am 26. Dezember 1833 mit dem Erbgroßherzog und späteren Großherzog Ludwig von Hessen, gest. zu Darmstadt 25. Mai 1862. Die Straße trägt ihren Namen seit 1829 und wurde früher zur Findlingstraße gerechnet. Das Kloster bei St. Elisabeth wurde für die von der Kaiserin Maria Amalie hieher berufenen barmherzigen Schwestern 1757 zu bauen angefangen und alll 9. November 1760 der südliche Flügel vollendet; am 16. März 1809 ward es aufgehoben, und am 1. Oktober 1823 das hl. Geistspital dahin verlegt, welches seit 10. März 1832 die Schwestern vom Orden des hl. Vinzenz von Paul leiten. Der nördliche Flügel wurde 1845 nach dein Entwurfe des Stadtbäurates Muffat ausgeführt. Zur St. Elisabethkirche legte man am 9. April 1758 den Grund und brachte sie 1760 unter Dach, worauf am 9. November desselben Jahres einstweilen ihre Benedizierung vorgenommen wurde, der erst am 27. August 1777 die eigentliche Konsekration folgte. Dieselbe hat ein Deckengemälde von Günther *) und liegt in ihr Peter von Osterwald (s. Osterwaldstraße) begraben. Interessant ist auch der aus 3 Teilen zusammengesetzte Grabstein des Johannes Katzmair (+ 1384), des Jörg Katzmair (+ 1407), des Hanns Katzmair (+ 1420) und der Barbara Katzmair (+ 1520), über dessen Transserierung hieher nichts zu finden ist (s. Katzmäirstraße.)

*) Vgl. Zeitschrift des bayer. Kunstgewerbevereines in München 1893, Heft 3, S. 25.

Karl Graf von Rambaldi - Die Münchner Straßennamen und ihre Erklärung (1894)

StraßeNameArchitektBaustilJahr
Mathildenstraße 3Altenheim MathildenstiftLoewel Friedrich, Grässel Hans Neurenaissance1881
Mathildenstraße 6Mietshausspätbiedermeierlich1850
Mathildenstraße 6Mietshausspätbiedermeierlich1850
Mathildenstraße 8Universitäts-AugenklinikStempel Ludwig vonneubarock1905
Mathildenstraße 10Kath. ElisabethkircheGießl Leonhard MatthäusRokoko1758
StraßeNameArtJahrBild
Mathildenstraße 8AugenklinikGedenktafel0000-00-00 00:00:00
Mathildenstraße 10Elisabeth-KircheGedenktafel0000-00-00 00:00:00
StraßeNamevonbis
Mathildenstraße 8Lebensborn e.V. 1944

Straßen sind das Gedächtnis der Stadt



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