Münchner Straßenverzeichnis

   Margot-Kalinke-Straße          

Kalinke Margot Margot Kalinke, geb. 23.04.1909 in Bartschin (Westpreußen), gest. 25.11.1981 in München, Politikerin
Margot Kalinke
Bildrechte: CDU, KAS-Kalinke, Margot-Bild-1954-1, CC BY-SA 3.0 DE

Bis 1945 war Margot Kalinke in der NS-Frauenschaft.

1946 schloss sie sich der Deutschen Partei an und gehörte von 1946 bis 1949 dem niedersächsischen Landtag an. 1947/48 war sie Mitglied des Zonenbeirates. Von 1949 bis 1953 und vom 3. Juni 1955, als sie für Heinrich Hellwege nachrückte, bis 1972 gehörte sie dem Deutschen Bundestag an, wobei sie 1957 den Wahlkreis Celle aufgrund einer Wahlabsprache der DP mit der CDU direkt gewann und ansonsten über die niedersächsische Landesliste zunächst der DP, ab 1961 der CDU ins Parlament gelangte. Gemeinsam mit Ernst Farke vertrat sie in der Zeit ihrer Zugehörigkeit zur DP deren Arbeitnehmerflügel im Parlament. Von September 1955 bis 1957 war sie stellvertretende Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Fragen der öffentlichen Fürsorge. 1957 bis zu ihrem Parteiaustritt am 1. Juli 1960 war sie stellvertretende Fraktionsvorsitzende der DP. Am 20. September 1960 trat sie nach kurzer Fraktionslosigkeit der CDU/CSU-Fraktion bei. 1969 bis 1971 war sie Landesvorsitzende der Frauen-Union in Niedersachsen.

Sie war auch von 1949 bis zu ihrem Tod Mitglied der Landsmannschaft Westpreußen.

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Straßenname Margot-Kalinke-Straße
Benennung 13.6.1996 Erstnennung
Plz 80939
Stadtbezirk 12. Schwabing-Freimann | Freimann
Kategorie Politiker  Bürgermeisterin  DP  CDU  
Suchen Margot Kalinke, geb. 23.04.1909 in Bartschin (Westpreußen), gest. 25.11.1981 in München, Politikerin
Lat/Lng 48.1929896 - 11.5964652   
Person Kalinke Margot
geboren 23.4.[Bartschin (Westpreußen)]
gestorben 25.11.1981 [München]
Kategorie Politiker  Bürgermeisterin  DP  CDU  
Nation Deutschland
GND 1025301137
Leben

Bis 1945 war Margot Kalinke in der NS-Frauenschaft.

1946 schloss sie sich der Deutschen Partei an und gehörte von 1946 bis 1949 dem niedersächsischen Landtag an. 1947/48 war sie Mitglied des Zonenbeirates. Von 1949 bis 1953 und vom 3. Juni 1955, als sie für Heinrich Hellwege nachrückte, bis 1972 gehörte sie dem Deutschen Bundestag an, wobei sie 1957 den Wahlkreis Celle aufgrund einer Wahlabsprache der DP mit der CDU direkt gewann und ansonsten über die niedersächsische Landesliste zunächst der DP, ab 1961 der CDU ins Parlament gelangte. Gemeinsam mit Ernst Farke vertrat sie in der Zeit ihrer Zugehörigkeit zur DP deren Arbeitnehmerflügel im Parlament. Von September 1955 bis 1957 war sie stellvertretende Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Fragen der öffentlichen Fürsorge. 1957 bis zu ihrem Parteiaustritt am 1. Juli 1960 war sie stellvertretende Fraktionsvorsitzende der DP. Am 20. September 1960 trat sie nach kurzer Fraktionslosigkeit der CDU/CSU-Fraktion bei. 1969 bis 1971 war sie Landesvorsitzende der Frauen-Union in Niedersachsen.

Sie war auch von 1949 bis zu ihrem Tod Mitglied der Landsmannschaft Westpreußen.

Wikipedia Wikipedia Deutsche Biografie Deutsche National Bibliothek
Benennung 13.6.1996 Erstnennung
Straßenschlüssel 06312
Offiziell Margot Kalinke, geb. 23.04.1909 in Bartschin (Westpreußen), gest. 25.11.1981 in München, Politikerin. Sie war 1949-1972 als Mitglied der CDU im Bundestag. Hier setzte sie sich besonders für die Rechte der Frauen, für die Sozialpolitik und für die christlichen Gewerkschaften ein. Ab 1954 war sie Bundessozialrichterin.
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