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   Mörikestraße          

Mörike Eduard
Eduard Mörike
Bildrechte: anonym, Eduard Mörike, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

Eduard Friedrich Mörike (* 8. September 1804 in Ludwigsburg, Kurfürstentum Württemberg; † 4. Juni 1875 in Stuttgart, Königreich Württemberg) war ein deutscher Lyriker der Schwäbischen Schule, Erzähler und Übersetzer. Er war auch evangelischer Pfarrer, haderte aber bis zu seiner frühen Pensionierung stets mit diesem „Brotberuf“.

Mörike wurde zu Lebzeiten als bedeutendster deutscher Lyriker nach Goethe bezeichnet.[29] Trotz der späten Ehrungen erkannten aber nur wenige seine literarische Bedeutung. Jakob Burckhardt gehörte zu ihnen, oder Theodor Storm und Iwan Turgenew. Mörike galt lange Zeit als ein typischer Vertreter des Biedermeier, der die vertraute und enge Heimat besingt. Georg Lukács tat ihn ab als einen der „niedlichen Zwerge“ unter den Dichtern des 19. Jahrhunderts. Heute erkennt man das Abgründige in Mörikes Werk und die Modernität seiner radikalen Weltflucht.

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Straßenname Mörikestraße
Benennung 1906 Erstnennung
Plz 81543
Stadtbezirk 18. Untergiesing - Harlaching | Siebenbrunn
Kategorie Dichter  
Lat/Lng 48.10036 - 11.56059   
Straßenlänge 0.176 km
Person Mörike Eduard
geboren 8.9.1804 [Ludwigsburg]
gestorben 4.6.1875 [Stuttgart]
Kategorie Dichter  
Nation Deutschland
Konfession evangelisch
GND 118583107
Leben

Eduard Friedrich Mörike (* 8. September 1804 in Ludwigsburg, Kurfürstentum Württemberg; † 4. Juni 1875 in Stuttgart, Königreich Württemberg) war ein deutscher Lyriker der Schwäbischen Schule, Erzähler und Übersetzer. Er war auch evangelischer Pfarrer, haderte aber bis zu seiner frühen Pensionierung stets mit diesem „Brotberuf“.

Mörike wurde zu Lebzeiten als bedeutendster deutscher Lyriker nach Goethe bezeichnet.[29] Trotz der späten Ehrungen erkannten aber nur wenige seine literarische Bedeutung. Jakob Burckhardt gehörte zu ihnen, oder Theodor Storm und Iwan Turgenew. Mörike galt lange Zeit als ein typischer Vertreter des Biedermeier, der die vertraute und enge Heimat besingt. Georg Lukács tat ihn ab als einen der „niedlichen Zwerge“ unter den Dichtern des 19. Jahrhunderts. Heute erkennt man das Abgründige in Mörikes Werk und die Modernität seiner radikalen Weltflucht.

Wikipedia Wikipedia Deutsche Biografie Deutsche National Bibliothek
Benennung 1906 Erstnennung
Änderung
Straßenverlauf
DatumAlter VerlaufNeuer VerlaufBemerkung
21.10.1937Harlaching-Siebenbrunner Str. u. Nithartstr. – MoerikeplatzMoerlkeplatz – Karolingerstr. (Harlaching)Änderung der Baulinie
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