Münchner Straßenverzeichnis

   Leonburgstraße          

  Leonburg

Bildrechte: ManfredK, Lana Leonburg, CC BY-SA 3.0

Die Leonburg ist eine mittelalterliche Höhenburganlage südlich von Lana in Südtirol. Sie steht auf einem Porphyrhügel an der Straße Richtung Gampenpass.

Die Burg wurde zu Beginn des 13. Jahrhunderts von den Herren von Brandis errichtet. Sie wurde ursprünglich auch Lanaburg genannt.[1] Die strategische Lage der Feste diente zum Zwecke der Aufsicht der wichtigen Gampenstraße die von Lana über Tisens und weiter Richtung Gampenpass und Deutschnonsberg führt. 1236 erscheint bei einem Teilungsvertrag der Bau erstmals urkundlich. Dabei erhielt Pranthoch Brandiser die Burg Brandis, während sich seine drei Brüder Konrad, Heinrich und Berthold Brandiser die Leonburg teilten. 1275 wurde die Anlage von dem Grafen Meinhard II. von Tirol überfallen. Nach der Androhung einer erneuten Belagerung übergab Hilprant von Brandis seine Burgen Leonburg und Brandis freiwillig. Jedoch bekam er seine Besitztümer als landesfürstliche Lehen zurück. Seit 1295 befand sich die Leonburg in Besitz der Grafen von Görz-Tirol. Nach einer Brandkatastrophe von 1450, die weite Teile der Burg zerstörte, wurde ein neuer Palas errichtet. Um 1460 wurden die Grafen von Brandis erneut mit der Feste belehnt, in deren Besitz sie sich noch heute befindet. Seit dem 16. Jahrhundert ist die Burg unbewohnt.

Quelle: Wikipedia

3D | Umgebungskarte | Karte | Pdf

Straßenname Leonburgstraße
Beschluß 1935 Erstnennung
Plz 81545
Stadtteil 18. Untergiesing - Harlaching | Giesing
Straßenlänge 0.187 km
Kategorie Geografie Burg  
Nation Südtirol
Suchen Leonburg
Lat/Lng 48.09707 - 11.56171
Position Leonburg - 46.584601 - 11.1633
Wikipedia

Straßen sind das Gedächtnis der Stadt



Fehler
Zwischen Donau und Moldau

Geschichte Ludwigs des Bayern

München

München für die Westentasche