Münchner Straßenverzeichnis

* vor 180

   Hilgerstraße          

Hilger Albert
Albert Hilger
Bildrechte: Gemeinfrei

Albert Hilger (* 2. Mai 1839 in Homburg, damals Rheinpfalz; † 18. Mai 1905 in Possenhofen) war ein deutscher Pharmakologe und Lebensmittelchemiker.

Hilger begann 1854 eine Apothekerlehre bei Johann Hoffmann in Langenkandel. Nach dreijähriger Gehilfenzeit studierte er ab Herbst 1860 in Würzburg, wo er das Abitur nachmachte und die pharmazeutische Staatsprüfung ablegte. Für seine Promotion am 5. August 1862 wechselte er an die Universität Heidelberg. Zurückgekehrt nach Würzburg war er dort ein Semester Privatassistent des Botanikers August Schenk und 1862 bis 1867 Assistent bei Scherer im Laboratorium für organische Chemie. Während dieser Zeit war er nebenberuflich in den Schuljahren 1865/66 und 1866/67 am Realgymnasium Würzburg als Lehrkraft für Naturgeschichte tätig.

1868 eröffnete Hilger ein privates agrikultur-chemisches Laboratorium. Während dieser Zeit (vermutlich 1867–1869) war Hilger „stellvertretender Vorstand“ und „Vorstand der Chemieschule“ bei der „Sonn- und Feiertags-Handwerks-Schule des polytechnischen Vereins“.Schließlich erfolgte am 10. Juli 1869 die Habilitation für Chemie, worauf er nach dem 28. August 1869 als Privatdozent in der philosophischen Fakultät wirken konnte. Am 31. Mai 1870 wurde er als „Suppleant“ (hier wohl etwa: stellvertretender Gutachter) ins Medicinal-Comité der Universität Würzburg (behufs Vornahme gerichtlich chemischer Untersuchungen) berufen.

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Straßenname Hilgerstraße
Benennung 18.10.1934 Erstnennung
Plz 80937
Stadtbezirk 11. Milbertshofen-Am Hart | Am Hart
Kategorie Pharmazeut  Lebensmittelchemiker  
Lat/Lng 48.20009 - 11.57424   
Person Hilger Albert
geboren 2.5.1839 [Homburg]
gestorben 18.5.1905 [Possenhofen]
Kategorie Pharmazeut  Lebensmittelchemiker  
Nation Deutschland
GND 116806524
Leben

Albert Hilger (* 2. Mai 1839 in Homburg, damals Rheinpfalz; † 18. Mai 1905 in Possenhofen) war ein deutscher Pharmakologe und Lebensmittelchemiker.

Hilger begann 1854 eine Apothekerlehre bei Johann Hoffmann in Langenkandel. Nach dreijähriger Gehilfenzeit studierte er ab Herbst 1860 in Würzburg, wo er das Abitur nachmachte und die pharmazeutische Staatsprüfung ablegte. Für seine Promotion am 5. August 1862 wechselte er an die Universität Heidelberg. Zurückgekehrt nach Würzburg war er dort ein Semester Privatassistent des Botanikers August Schenk und 1862 bis 1867 Assistent bei Scherer im Laboratorium für organische Chemie. Während dieser Zeit war er nebenberuflich in den Schuljahren 1865/66 und 1866/67 am Realgymnasium Würzburg als Lehrkraft für Naturgeschichte tätig.

1868 eröffnete Hilger ein privates agrikultur-chemisches Laboratorium. Während dieser Zeit (vermutlich 1867–1869) war Hilger „stellvertretender Vorstand“ und „Vorstand der Chemieschule“ bei der „Sonn- und Feiertags-Handwerks-Schule des polytechnischen Vereins“.Schließlich erfolgte am 10. Juli 1869 die Habilitation für Chemie, worauf er nach dem 28. August 1869 als Privatdozent in der philosophischen Fakultät wirken konnte. Am 31. Mai 1870 wurde er als „Suppleant“ (hier wohl etwa: stellvertretender Gutachter) ins Medicinal-Comité der Universität Würzburg (behufs Vornahme gerichtlich chemischer Untersuchungen) berufen.

Wikipedia Wikipedia Deutsche Biografie Deutsche National Bibliothek
Benennung 18.10.1934 Erstnennung
Offiziell Dr. Albert Hilger, Professor der Pharmazie u.d.angewandten Chemie,Direktor des Pharmazeutischen Instituts und Laboratoriums für angewandte Chemie und Direktor der Untersuchungsanstalt für Nahrungs- u. Genußmittel. Hervorragender Organisator u.Fachschriftsteller. Geb. 2.5.1839 zu Homburg i. d. Rheinpfalz, gest.18.5.1905 zu Possenhofen.
Straßenverlauf Verb. Str. zw. Knorrstr, u. Gareisstr., nördl. der Permanederstr. (W)
DatumQuelleA
18.10.1934Straßenumbenennungen 1934
Beschluß des Hauptausschusses vom 18. X. 1934
DE-1992-STRA-35 Übersichten über Straßenbenennungen 1929 - 1939
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