Münchner Straßenverzeichnis

   Heinrich-Geißler-Straße          

† vor 140


Geißler Heinrich
Heinrich Geißler
Bildrechte: Gemeinfrei

Johann Heinrich Wilhelm Geißler (* 26. Mai 1814 in Igelshieb; † 24. Januar 1879 in Bonn) war ein deutscher Glasbläser, Instrumentenmacher[1] und Erfinder der geißlerschen Röhre, einer gläsernen Niederdruck-Gasentladungsröhre.

Theodor Meyer, Assistent am Physikalischen Kabinett in Bonn, schrieb im September 1857, dass Heinrich Geißler ihn darum bat, eine seiner Glasröhren auf das Phänomen der Schichtung zu untersuchen. Er war davon so überrascht, dass er Geißler bat, Muster anzufertigen. Es dauerte nicht lange und schon hatte dieser mehrere seiner Glasröhren angefertigt, um das noch unbekannte Phänomen untersuchen zu lassen. Da die Schwierigkeit, ein Vakuum auf die herkömmliche Methode zu erzeugen, noch nicht überwunden war, entwickelte er kurze Zeit später einen besonderen Apparat, der es ihm ermöglichte, seine Röhren zu evakuieren und sie mit Gasen beliebig großer Spannkraft zu füllen.

Etwa um die gleiche Zeit schrieb Julius Plücker, geißlersche Röhren würden zu Recht geißlersche genannt, auch wenn Heinrich Geißler nicht der Erste war, der sie anfertigte. Denn er führte das Werk anderer fort und perfektionierte es. Außerdem meinte Plücker, dass dadurch nicht Geißlers Werk geschmälert, sondern seine Arbeit erst ins rechte Licht gerückt werde.

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Straßenname Heinrich-Geißler-Straße
Benennung 14.4.1932 Erstnennung
Plz 80939
Stadtbezirk 12. Schwabing-Freimann | Obere Isarau
Kategorie Glasbläser  Instrumentenmacher  
Lat/Lng 48.19158 - 11.61562   
Person Geißler Heinrich
geboren 26.5.1814 [Igelshieb]
gestorben 24.1.1879 [Bonn]
Kategorie Glasbläser  Instrumentenmacher  
Nation Deutschland
Konfession evangelisch
GND 116541954
Leben

Johann Heinrich Wilhelm Geißler (* 26. Mai 1814 in Igelshieb; † 24. Januar 1879 in Bonn) war ein deutscher Glasbläser, Instrumentenmacher[1] und Erfinder der geißlerschen Röhre, einer gläsernen Niederdruck-Gasentladungsröhre.

Theodor Meyer, Assistent am Physikalischen Kabinett in Bonn, schrieb im September 1857, dass Heinrich Geißler ihn darum bat, eine seiner Glasröhren auf das Phänomen der Schichtung zu untersuchen. Er war davon so überrascht, dass er Geißler bat, Muster anzufertigen. Es dauerte nicht lange und schon hatte dieser mehrere seiner Glasröhren angefertigt, um das noch unbekannte Phänomen untersuchen zu lassen. Da die Schwierigkeit, ein Vakuum auf die herkömmliche Methode zu erzeugen, noch nicht überwunden war, entwickelte er kurze Zeit später einen besonderen Apparat, der es ihm ermöglichte, seine Röhren zu evakuieren und sie mit Gasen beliebig großer Spannkraft zu füllen.

Etwa um die gleiche Zeit schrieb Julius Plücker, geißlersche Röhren würden zu Recht geißlersche genannt, auch wenn Heinrich Geißler nicht der Erste war, der sie anfertigte. Denn er führte das Werk anderer fort und perfektionierte es. Außerdem meinte Plücker, dass dadurch nicht Geißlers Werk geschmälert, sondern seine Arbeit erst ins rechte Licht gerückt werde.

Wikipedia Wikipedia Deutsche Biografie Deutsche National Bibliothek
Benennung 14.4.1932 Erstnennung
Straßenschlüssel 243
Offiziell Heinrich Geißler, bedeutender Erfinder auf der Gebiete d.physikalischen Mechanik. Bekannt durch die Geißler’schen Röhren, geb. 26.5.1814 zu Igelshieb, gest. 24.1.1879 zu Bonn
Straßenverlauf Verb. Straße zwischen Zinnienstraße und Heinrich-Groh-Straße, westlich der Freisinger Landstraße.
DatumQuelleA
14.04.1932Straßenbennnungen in Freimann
Beschluß des Stadtrates vom 14.IV.1932
DE-1992-STRA-40-53 Straßenbenennungen 1932 - 0
Referat 7 ->
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