Münchner Straßenverzeichnis

   Hansjakobstraße          
Heute vor 182 Jahren ist Heinrich Hansjakob geboren

Hansjakob Heinrich
Heinrich Hansjakob
Bildrechte: Wikipedia (gemeinfrei)

Heinrich Hansjakob (* 19. August 1837 in Haslach; † 23. Juni 1916 ebenda) (Pseudonym: Hans am See) war ein katholischer Geistlicher, badischer Heimatschriftsteller, Historiker und Politiker. Bekannt wurde Hansjakob vor allem als Schriftsteller. Neben wissenschaftlichen Werken, politischen Schriften und Reiseberichten verfasste er Erzählungen und Romane, die sich hauptsächlich mit der Lokalgeschichte des Mittleren Schwarzwalds und der Mentalität der Menschen in dieser Gegend befassen.

Heinrich Hansjakob verfasste über 70 Bücher und Schriften. In seinen Werken bediente sich Hansjakob mehrfach antisemitischer Topoi und Klischees. Ungeachtet seiner Bewunderung für die jüdische Religion und deren alttestamentarische Tradition einerseits finden sich in seinen Veröffentlichungen andererseits verächtliche Sätze über Juden.[8] Sein Biograph Manfred Hildenbrand warnte davor, Hansjakobs abwertende Urteile über „die“ Juden zu bagatellisieren. Denn als vielgelesener Autor habe er Einfluss auf die öffentliche Meinung genommen.

Er setzte sich für das Achten und Bewahren der alemannischen Mundart ein. Für das Tragen der Volkstrachten machte er sich als Vorsitzender des Trachtenvereins Freiburg stark.Er gründete die erste Winzergenossenschaft Badens in Hagnau am Bodensee. In Freiburg am Rathausplatz und an der Kirche St. Martin ließ er Arkaden für kleine Geschäftsleute einrichten.

Dieser Text basiert auf dem Artikel Heinrich_Hansjakob aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

| | | |

Straßenname Hansjakobstraße
Benennung 22.6.1933 Eingemeindung (Umb.)
Plz 81673/81825
Stadtbezirk 14. Berg am Laim | Josephsburg
Kategorie Theologe  Schriftsteller  
Lat/Lng 48.13020 - 11.63536   
Person Hansjakob Heinrich
geboren 19.8.1837 [Haslach]
gestorben 23.6.1916 [Haslach]
Kategorie Theologe  Schriftsteller  
Nation Deutschland
Konfession katholisch
GND 118545809
Leben

Heinrich Hansjakob (* 19. August 1837 in Haslach; † 23. Juni 1916 ebenda) (Pseudonym: Hans am See) war ein katholischer Geistlicher, badischer Heimatschriftsteller, Historiker und Politiker. Bekannt wurde Hansjakob vor allem als Schriftsteller. Neben wissenschaftlichen Werken, politischen Schriften und Reiseberichten verfasste er Erzählungen und Romane, die sich hauptsächlich mit der Lokalgeschichte des Mittleren Schwarzwalds und der Mentalität der Menschen in dieser Gegend befassen.

Heinrich Hansjakob verfasste über 70 Bücher und Schriften. In seinen Werken bediente sich Hansjakob mehrfach antisemitischer Topoi und Klischees. Ungeachtet seiner Bewunderung für die jüdische Religion und deren alttestamentarische Tradition einerseits finden sich in seinen Veröffentlichungen andererseits verächtliche Sätze über Juden.[8] Sein Biograph Manfred Hildenbrand warnte davor, Hansjakobs abwertende Urteile über „die“ Juden zu bagatellisieren. Denn als vielgelesener Autor habe er Einfluss auf die öffentliche Meinung genommen.

Er setzte sich für das Achten und Bewahren der alemannischen Mundart ein. Für das Tragen der Volkstrachten machte er sich als Vorsitzender des Trachtenvereins Freiburg stark.Er gründete die erste Winzergenossenschaft Badens in Hagnau am Bodensee. In Freiburg am Rathausplatz und an der Kirche St. Martin ließ er Arkaden für kleine Geschäftsleute einrichten.

Wikipedia Wikipedia Deutsche Biografie Deutsche National Bibliothek
Benennung 22.6.1933 Eingemeindung (Umb.)
Offiziell Heinrich Hansjakob, Pfarrer u. Volksschriftsteller. Geb. 19.8.1837 zu Haslach, gest .23.6.1916 zu Haslach.
Name alt Am Nordrand
Straßenverlauf Verbindungsstraße zw. Mutschellestr. u. Haifinger Str.
Bemerkung Fortsetzung d. im 31.Bezirk bestehenden Hansjakobstraße.
Google Maps

Straßenbenennungen

Straße von Grund bis Grund
Am NordrandErstnennung
Hansjakobstraße22.6.1933Eingemeindung (Umb.)

Straßen sind das Gedächtnis der Stadt



Fehler
Volkskultur in München

Mei liabe Münchner Stadt

Von Venus Beschützt

Die Münchner Räterepublik - Zeugnisse und Kommentar

Navigation

Social Media