Münchner Straßenverzeichnis

* vor 230

   Freybergweg          

Freyberg Maximilian Prokop von
Maximilian Prokop von Freyberg
Bildrechte: Unknown, Maximilian Freiherr von Freyberg-Eisenberg, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

Maximilian Prokop Freiherr von Freyberg-Eisenberg (* 3. Januar 1789 in Freising; † 21. Januar 1851 in München) war ein bayerischer Historiker und Staatsmann.

Maximilians Vater bekleidete am fürstbischöflichen Hof zu Freising die Stelle eines Oberjägermeisters. 1789 zog die Familie nach München. Ab 1807 studierte er an der Universität Landshut und trat später in bayerische Dienste. Ab 1825 war er Vorstand des bayerischen Reichsarchivs in München, ab 1835 saß er in der Kammer der Abgeordneten und von 1842 bis 1848 war er Präsident der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Zeitweise war er auch kommissarischer Vertreter des bayerischen Innenministers Karl von Abel. Die im Februar 1847 angebotene Stelle des bayerischen Kultusministers nahm er nicht an. In den Wirren von 1848 verlor er seine Ämter. Nur die Leitung der Herausgabe der Regesta boica blieb ihm übertragen. Die letzten Lebensjahre verbrachte er teils in München, teils auf seinem Gut Jetzendorf. Er starb 1851 in München.

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Straßenname Freybergweg
Benennung 1956 Erstnennung
Plz 80997
Stadtbezirk 23. Allach-Untermenzing | Industriebezirk
Kategorie Archivar  Geschichtsschreiber  
Gruppe Bayerische Akademie der Wissenschaften  
Lat/Lng 48.18177 - 11.48267   
Person Freyberg Maximilian Prokop von
geboren 3.1.1789 [Freising]
gestorben 21.1.1851 [München]
Kategorie Archivar  Geschichtsschreiber  
Gruppe Bayerische Akademie der Wissenschaften  
Nation Deutschland
Konfession katholisch
GND 118693271
Leben

Maximilian Prokop Freiherr von Freyberg-Eisenberg (* 3. Januar 1789 in Freising; † 21. Januar 1851 in München) war ein bayerischer Historiker und Staatsmann.

Maximilians Vater bekleidete am fürstbischöflichen Hof zu Freising die Stelle eines Oberjägermeisters. 1789 zog die Familie nach München. Ab 1807 studierte er an der Universität Landshut und trat später in bayerische Dienste. Ab 1825 war er Vorstand des bayerischen Reichsarchivs in München, ab 1835 saß er in der Kammer der Abgeordneten und von 1842 bis 1848 war er Präsident der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Zeitweise war er auch kommissarischer Vertreter des bayerischen Innenministers Karl von Abel. Die im Februar 1847 angebotene Stelle des bayerischen Kultusministers nahm er nicht an. In den Wirren von 1848 verlor er seine Ämter. Nur die Leitung der Herausgabe der Regesta boica blieb ihm übertragen. Die letzten Lebensjahre verbrachte er teils in München, teils auf seinem Gut Jetzendorf. Er starb 1851 in München.

Wikipedia Wikipedia Deutsche Biografie Deutsche National Bibliothek
Benennung 1956 Erstnennung
Offiziell

Professor Maximilian Prokop Freiherr von Freyberg— Eisenberg, Geschichtsschreiber und Belletrist, geb. 3.1.1789 in Freising, gest. 21.1.1851 in München.

Freyberg war von 1825 - 1847 Vorstand des Reichsarchivs von München und 1842 -1848 Präsident der Bayer. Akademie der Wissenschaften. Er hinterließ mehrbändige bedeutende Geschichtswerke über Altbayern (Aufzählung seiner Schriften in "Historisch Politische Blätter", Band 29).

DatumQuelleA
03.09.1956Straßenbenennung
DE-1992-STRA-40-68a Straßenbenennungen 1955 - 1962
Baureferat -> Stadtarchiv München
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