Münchner Straßenverzeichnis

   Fäustlestraße          

Fäustle Johann Nepomuk von
Johann Nepomuk von Fäustle
Bildrechte: Unknown, Johann Nepomuk von Fäustle, kgl. bayr. Justizminister, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

Johann Nepomuk Fäustle, ab 1872 von Fäustle (* 28. Dezember 1828 Augsburg; † 17. April 1887 in München) war ein königlich-bayerischer Jurist, Richter und Justizminister.

Nach seiner Promotion wurde Fäustle im Jahr 1851 Gerichtsreferendar beim Appellationsgericht in Neuburg an der Donau, 1857 Gerichtsassessor beim Bezirksgericht in Augsburg, 1858 Rat beim Bezirksgericht in Donauwörth, 1860 Assessor beim Appellationsgericht in Neuburg, 1862 Vorstand des Stadtgerichts in München und 1865 Referent im Justizministerium und Landtagskommissar.

Im Jahr 1871 wurde er an Johann von Lutz' Stelle bayerischer Justizminister. 1872 erhob man Fäustle in den bayerischen persönlichen Adelsstand. Noch im gleichen Jahr wurde er Mitglied des deutschen Bundesrats und des Justizausschusses und nahm an der Bearbeitung der neuen deutschen Justizgesetze bedeutenden Anteil, wie er auch deren Einführung in Bayern leitete und für die Reform des bayerischen Justizwesens tätig war. Ein entschiedener Vertreter der Rechte der Krone und des Staates Bayern, war er zugleich ein treuer Anhänger des Deutschen Kaiserreichs und gemäßigt freisinniger Grundsätze.

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Straßenname Fäustlestraße
Benennung 1926 Erstnennung
Plz 80339
Stadtbezirk 8. Schwanthalerhöhe | Schwanthalerhöhe
Kategorie Jurist  
Lat/Lng 48.1396918 - 11.5391127   
Person Fäustle Johann Nepomuk von
geboren 28.12.1828 [Augsburg]
gestorben 17.4.1887 [München]
Kategorie Jurist  
Nation Deutschland
Konfession katholisch
Leben

Johann Nepomuk Fäustle, ab 1872 von Fäustle (* 28. Dezember 1828 Augsburg; † 17. April 1887 in München) war ein königlich-bayerischer Jurist, Richter und Justizminister.

Nach seiner Promotion wurde Fäustle im Jahr 1851 Gerichtsreferendar beim Appellationsgericht in Neuburg an der Donau, 1857 Gerichtsassessor beim Bezirksgericht in Augsburg, 1858 Rat beim Bezirksgericht in Donauwörth, 1860 Assessor beim Appellationsgericht in Neuburg, 1862 Vorstand des Stadtgerichts in München und 1865 Referent im Justizministerium und Landtagskommissar.

Im Jahr 1871 wurde er an Johann von Lutz' Stelle bayerischer Justizminister. 1872 erhob man Fäustle in den bayerischen persönlichen Adelsstand. Noch im gleichen Jahr wurde er Mitglied des deutschen Bundesrats und des Justizausschusses und nahm an der Bearbeitung der neuen deutschen Justizgesetze bedeutenden Anteil, wie er auch deren Einführung in Bayern leitete und für die Reform des bayerischen Justizwesens tätig war. Ein entschiedener Vertreter der Rechte der Krone und des Staates Bayern, war er zugleich ein treuer Anhänger des Deutschen Kaiserreichs und gemäßigt freisinniger Grundsätze.

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StraßeNameArchitektBaustilJahr
Fäustlestraße 3MietshausSchneider Peter Jugendstil1912
Fäustlestraße 12MietshausJugendstil1910
Fäustlestraße 14MietshausThaler Hans, Stengel Heinrich, Hofer Paul Jugendstil1912

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