Münchner Straßenverzeichnis

   Daxenbergerstraße          

Daxenberger Sebastian Franz von
Sebastian Franz von Daxenberger
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Sebastian Franz von Daxenberger (* 3. Oktober 1809 in München; † 22. Januar 1878) war ein deutscher Jurist und Politiker. Als Dichter und Schriftsteller wurde er unter dem Pseudonym Karl Fernau bekannt.

Fernau war der Sohn des vermögenden Münchener Kupferschmieds Matthäus Daxenberger und dessen Frau Maximiliane, geb. Leuthner. Nach dem Abitur 1827 am (heutigen) Wilhelmsgymnasium München[1] studierte er Rechtswissenschaften in München, Göttingen und Berlin. In München wurde er 1828 Mitglied des Corps Isaria.[2] In seiner Göttinger Studienzeit wurde er Freund des ebenfalls dort studierenden bayerischen Kronprinzen Max, der ihn 1835 zu seinem Sekretär ernannte. 1830 wurde er in Göttingen zum Dr. iur. promoviert. Daxenberger begleitete den Kronprinzen auf seiner Reise zur Brautwerbung 1842 nach Berlin. 1842 wurde Daxenberger Regierungsrat, 1847 Oberkirchen- und Schulrat. Ende 1847 wurde er in das Staatsministerium des königlichen Hauses und der Auswärtigen Angelegenheiten berufen. 1849 wurde er Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung. Er wurde 1851 in den persönlichen Adelsstand erhoben. 1856 vertrat er Bayern bei der Donauschifffahrtskommission in Wien. 1866 wurde er bayerischer Staatsrat im ordentlichen Dienst.

Quelle: Wikipedia

Straßenname Daxenbergerstraße
Beschluß 1927 Erstnennung
Plz 81373
Stadtbezirk 6. Sendling
Stadtbezirksteil Untersendling
Straßenlänge 0 km
Kategorie Personen Literatur  Dichter  Politiker  Beamter  
Person Daxenberger Sebastian Franz von (3.10.1809 [München] - 22.1.1878 [München])
GND 116041994
Nation Deutschland
Konfession katholisch
Lat/Lng 48.1185651 - 11.5353467
Wikipedia Wikipedia Deutsche Biografie Deutsche National Bibliothek

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