Münchner Straßenverzeichnis

   Brugschplatz          

Brugsch Karl Heinrich
Karl Heinrich Brugsch
Bildrechte: UnknownUnknown author, Heinrich Brugsch, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

Karl Heinrich Brugsch, Erforscher ägyptischer Inschriften. Geb.18.2. 1827 zu Berlin, gest. 9.9.1894 zu Charlottenburg.

Quelle: Stadt München

Heinrich Ferdinand Karl Brugsch (* 18. Februar 1827 in Berlin; † 9. September 1894 in Charlottenburg; auch Heinrich Brugsch-Pascha genannt) war ein deutscher Ägyptologe.

1867 gab er sein Hieroglyphisch-demotisches Wörterbuch heraus, das in Leipzig verlegt wurde. Im Vorwort zu diesem groß angelegten vierbändigen Werk (1728 Seiten) fühlte Brugsch sich noch gezwungen, sich gegen den Vorwurf zu verteidigen, dass sein Vorhaben verfrüht sei, da die Bedeutung vieler Wörter noch viel zu ungewiss wäre. Die Zahl der Lemmata war auf 4650 angestiegen und alphabetisch nach ihrer Transkription geordnet. Brugsch ging einfach davon aus, dass die Benutzer seines Wörterbuchs gelernt haben sollten, die altägyptischen Schriften zu lesen und zu transkribieren. Für diese Transkription nutzte er nicht mehr die koptischen Buchstaben wie Jean-François Champollion, sondern lateinische mit diakritischen Zeichen. Brugsch hatte hieroglyphisch-hieratisches und demotisches Material gleichermaßen berücksichtigt. Schon 13 Jahre später (1880–1882) vervollständigte er sein Wörterbuch mit drei weiteren Bänden, mit kaum weniger (1418) Seiten als die ersten vier und mit gleich vielen teils neuen, teils überarbeiteten Lemmata.

Quelle: Wikipedia

Straßenname Brugschplatz
Straßenverlauf Platz nördlich des Kernstockweges
Straßenlänge 0 km
Kategorie Personen Ägyptologe  
Person Brugsch Karl Heinrich (18.2.1827 [Berlin] - 9.9.1894 [Charlottenburg.])
GND 118674676
Nation Deutschland
Konfession katholisch
Wikipedia Wikipedia Deutsche Biografie Deutsche National Bibliothek

Straßen sind das Gedächtnis der Stadt



Fehler