Münchner Straßenverzeichnis

   Böhlaustraße          

† vor 80


Böhlau Helene
Helene Böhlau
Bildrechte: Repro eines Original-Abzuges, Hofphotograph Bergmann, + vor 1923, Helene Böhlau, als gemeinfrei gekennzeichnet

Helene Böhlau, verh. al Raschid Bey, (* 22. November 1856[1] in Weimar; † 26. März 1940 in Augsburg[2]) war eine deutsche Schriftstellerin.

Helene Böhlau gehörte zu ihrer Zeit zu den bedeutendsten Schriftstellerinnen. Sie erhielt den Preis der Deutschen Schiller-Stiftung. Max Lesser nannte sie 1901 gemeinsam mit Gerhart Hauptmann, Hugo von Hofmannsthal und Peter Altenberg die bedeutendste deutschsprachige Schriftstellerin der Gegenwart.[3] Ab 1882 veröffentlichte sie Novellen und Kurzgeschichten. Ihr erster Roman erschien 1888 „Reines Herzens schuldig“. Das Werk Helene Böhlaus umfasst sowohl ambitionierte Kunst- als auch Gebrauchsliteratur. Ihre frühen, vom Naturalismus beeinflussten feministischen Romane „Der Rangierbahnhof“ (1896), „Das Recht der Mutter“ (1896) und „Halbtier!“ (1899) wurden von den Zeitgenossen beachtet und insgesamt positiv rezensiert (wenn auch gelegentlich ein Zug ins 'zu' Genialische, Absonderliche moniert wurde). Einem größeren Publikum war Helene Böhlau vor allem bekannt als Autorin der „Ratsmädelgeschichten“ (1888; weitere Bände 1897, 1905 und 1923) und diverser „Altweimarischer Geschichten“ (1897ff.).

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Straßenname Böhlaustraße
Benennung 1955 Erstnennung
Plz 81247
Stadtbezirk 21. Pasing-Obermenzing | Obermenzing
Kategorie Schriftstellerin  
Lat/Lng 48.17197 - 11.46685   
Person Böhlau Helene
geboren 22.11.1856 [Weimar]
gestorben 26.3.1940 [Augsburg]
Kategorie Schriftstellerin  
Nation Deutschland
GND 118878484
Leben

Helene Böhlau, verh. al Raschid Bey, (* 22. November 1856[1] in Weimar; † 26. März 1940 in Augsburg[2]) war eine deutsche Schriftstellerin.

Helene Böhlau gehörte zu ihrer Zeit zu den bedeutendsten Schriftstellerinnen. Sie erhielt den Preis der Deutschen Schiller-Stiftung. Max Lesser nannte sie 1901 gemeinsam mit Gerhart Hauptmann, Hugo von Hofmannsthal und Peter Altenberg die bedeutendste deutschsprachige Schriftstellerin der Gegenwart.[3] Ab 1882 veröffentlichte sie Novellen und Kurzgeschichten. Ihr erster Roman erschien 1888 „Reines Herzens schuldig“. Das Werk Helene Böhlaus umfasst sowohl ambitionierte Kunst- als auch Gebrauchsliteratur. Ihre frühen, vom Naturalismus beeinflussten feministischen Romane „Der Rangierbahnhof“ (1896), „Das Recht der Mutter“ (1896) und „Halbtier!“ (1899) wurden von den Zeitgenossen beachtet und insgesamt positiv rezensiert (wenn auch gelegentlich ein Zug ins 'zu' Genialische, Absonderliche moniert wurde). Einem größeren Publikum war Helene Böhlau vor allem bekannt als Autorin der „Ratsmädelgeschichten“ (1888; weitere Bände 1897, 1905 und 1923) und diverser „Altweimarischer Geschichten“ (1897ff.).

Wikipedia Wikipedia Deutsche Biografie Deutsche National Bibliothek
Benennung 1955 Erstnennung
Offiziell

Helene Bühlau (verh. und verw. Al Raschid Bey ), Münohner Schriftstellerin. Geb. 22.11.1959 in Weimar, gest. 27.5.1940 ln Widdersberg/Obb.

Bekannt wurde die Schriftstellerin durch ihre Ratsmädelgeschichten, Weimarer Bücher, Halbtier, Rangierbahnhof, Kristalkugel, Isebis u.v.a.

DatumQuelleA
24.05.1955Straßenbenennung
DE-1992-STRA-40-68a Straßenbenennungen 1955 - 1962
Wiederaufbaureferat -> Stadtarchiv München
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