Münchner Straßenverzeichnis

   Bärlauchweg          

  Bärlauch

Bildrechte: Jan Kops creator QS:P170,Q2372924 , P. M. E. Gevers Deijnoot, Allium ursinum — Flora Batava — Volume v11, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

Der Bärlauch (allium ursinum) ist besonders charakteristisch für Auwälder auf nährstoffreichen feuchten Böden. Große Bestände finden sich in München vor allem im Englischen Garten und in der Hirschau. Die Blätter erfreuen sich heute wieder besonderer Beliebtheit als aromatisches Gemüse bzw. zum Würzen von Speisen. Gute Artenkenntnis ist aber erforderlich, da die Blätter ohne Blüten manchmal mit dem Maiglöckchen oder der Herbstzeitlose verwechselt werden, die jedoch giftig sind. Die weißen Blütensterne erscheinen zu 6 - 20 in sog. Scheindolden. Im Sommer ziehen die Pflanzen ein und überdauern den Winter mittels Speicherzwiebeln im Boden.

Quelle: Stadt München

Der Bärlauch (Allium ursinum) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Allium und somit verwandt mit Schnittlauch, Zwiebel und Knoblauch. Die in Europa und Teilen Asiens vor allem in Wäldern verbreitete und häufige, früh im Jahr austreibende Pflanzenart ist ein geschätztes Wildgemüse und wird vielfach gesammelt. Bärlauch wird auch Bärenlauch, Knoblauchspinat, wilder Knoblauch, Waldknoblauch, Rinsenknoblauch, Hundsknoblauch, Hexenzwiebel, Zigeunerlauch, Ramsen oder Waldherre genannt.

Der Bärlauch ist in fast ganz Europa mit Ausnahme der immergrünen, mediterranen Region sowie der ungarischen Tiefebene bis nach Nordasien (Kleinasien, Kaukasus) verbreitet. Er gedeiht in Höhenlagen von Meereshöhe bis in 1900 Metern (Voralpen). In den Allgäuer Alpen steigt er im Inneren Höfats-Tobel in Bayern in Höhenlagen bis zu 1400 Metern auf.

In Deutschland wächst der Bärlauch besonders im Süden, im Norden seltener. Er bevorzugt Beckenlagen und die Auenbereiche größerer Flüsse.[8] In Brandenburg und Hamburg wird der Bärlauch in der Roten Liste in der Kategorie 1 (vom Aussterben bedroht) geführt. In Bremen gilt er als extrem selten und in Schleswig-Holstein wird er als potenziell gefährdet (Kategorie 4) eingestuft. In Österreich ist er häufig bis zerstreut vorkommend, sehr stark im Leithagebirge, in Osttirol fehlt er, im westlichen und südlichen Alpengebiet Österreichs ist er gefährdet.[10] In der Schweiz sind ebenfalls Vorkommen in tieferen und mittleren Lagen nachgewiesen.

Quelle: Wikipedia

Straßenname Bärlauchweg
Straßenschlüssel 06449
Plz 80997
Stadtbezirk 10. Moosach
Stadtbezirksteil Moosach-Bahnhof
Straßenverlauf Vom Goldnesselweg zuerst nach Westen, dann nach Norden zum Perlgrasweg.
Straßenlänge 0.396 km
Kategorie Flora Allium  
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Lat/Lng 48.1879837 - 11.4929984
Wikipedia

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