Münchner Straßenverzeichnis

   Anita-Augspurg-Allee          

Augspurg Anita Frauenbewegung, Fotoatelier Elvira
Anita Augspurg
Bildrechte: Gemeinfrei (Wikipedia 2017)

Anita Augspurg (* 22. September 1857 in Verden (Aller); † 20. Dezember 1943 in Zürich) war eine deutsche Juristin, Aktivistin der bürgerlich-radikalen Frauenbewegung sowie Pazifistin.

Die Stadt München verleiht seit 1994 jährlich den mit 5100 € dotierten Anita-Augspurg-Preis zur Förderung der Gleichberechtigung von Frauen. Von 2009 bis 2015 vergab die Landesarbeitsgemeinschaft Lesben in Nordrhein-Westfalen jährlich den Augspurg-Heymann-Preis an couragierte Lesben zur Förderung der Sichtbarkeit von lesbischen Frauen. 2016 wurde nach Diskussion innerhalb des Netzwerkes über eugenisch argumentierende Textpassagen von Anita Augspurg der Name fallen gelassen.

Seit dem Schuljahr 2013/2014 trägt die Städtische Anita-Augspurg-Berufsoberschule für die Ausbildungsrichtung Sozialwesen der Landeshauptstadt München den Namen von Anita Augspurg. Mit der Übernahme des Namens steht die Schulfamilie hinter den politischen und sozialen Zielen von Anita Augspurg.

Quelle: Wikipedia

Straßenname Anita-Augspurg-Allee
Beschluß 1989 Erstnennung
Plz 80637
Stadtbezirk 9. Neuhausen-Nymphenburg
Stadtbezirksteil Oberwiesenfeld
Straßenlänge 0.168 km
Kategorie Personen Juristin  Pazifistin  Schriftstellerin  
Person Augspurg Anita (22.9.1857 [Verden] - 20.12.1943 [Zürich])
GND 118651072
Nation Deutschland
Konfession evangelisch
Suchen Frauenbewegung, Fotoatelier Elvira
Lat/Lng 48.1616 - 11.54619
Zusatztafel

Dr. Anita Augspurg
(1857-1943)
Schriftstellerin, Pazifistin, Mitbegründerin
der „Internationalen Frauenliga“,
Inhaberin des „Ateliers Elvira“,
1933 Emigration in die Schweiz

Wikipedia Wikipedia Deutsche Biografie Deutsche National Bibliothek

Literatur

Augspurg Anita, Anita Augspurg   Augspurg Anita, Die Rebellion ist eine Frau   

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