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   Amigonistraße          

Amigoni Jacopo
Jacopo Amigoni
Bildrechte: Sailko, Jacopo amigoni, il cantante farinelli con amici (detail), CC BY-SA 3.0

Jacopo Amigoni, manchmal auch Amiconi (* 1675 in Venedig oder Neapel; † 1752 in Madrid) war ein italienischer Maler des Rokoko.

Jacopo Amigoni kam im Laufe seines künstlerischen Schaffens durch halb Europa. Er wurde vor allem als Porträt- und Historienmaler zu einiger Berühmt- und Bekanntheit sowie zu einigem Wohlstand.

In Spanien wurde er 1747 Hofmaler am Königshof in Madrid, wo er fünf Jahre später auch starb. In Madrid kam es zu einem Wiedersehen mit Farinelli, der dort 1737 in die Dienste von Maria Luisa Gabriella von Savoyen, der Königin von Spanien, eingetreten war, um die Schwermut, bzw. nach heutiger Definition Depression, ihres Gatten, des Königs Philipp V. von Spanien, zu lindern. Auch unter dessen Nachfolger Ferdinand VI. blieb Farinelli weiterhin am Hof beschäftigt und war quasi Kapellmeister und Operndirektor dort. So entstanden denn auch in Madrid weitere Porträts Farinellis.

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Straßenname Amigonistraße
Benennung 1921 Erstnennung
Plz 80638
Stadtbezirk 9. Neuhausen-Nymphenburg | Nymphenburg
Kategorie Maler  
Lat/Lng 48.1624582 - 11.5064655   
Person Amigoni Jacopo
geboren 1682 [Venedig]
gestorben 1752 [Madrid]
Kategorie Maler  
Nation Italien
Leben

Jacopo Amigoni, manchmal auch Amiconi (* 1675 in Venedig oder Neapel; † 1752 in Madrid) war ein italienischer Maler des Rokoko.

Jacopo Amigoni kam im Laufe seines künstlerischen Schaffens durch halb Europa. Er wurde vor allem als Porträt- und Historienmaler zu einiger Berühmt- und Bekanntheit sowie zu einigem Wohlstand.

In Spanien wurde er 1747 Hofmaler am Königshof in Madrid, wo er fünf Jahre später auch starb. In Madrid kam es zu einem Wiedersehen mit Farinelli, der dort 1737 in die Dienste von Maria Luisa Gabriella von Savoyen, der Königin von Spanien, eingetreten war, um die Schwermut, bzw. nach heutiger Definition Depression, ihres Gatten, des Königs Philipp V. von Spanien, zu lindern. Auch unter dessen Nachfolger Ferdinand VI. blieb Farinelli weiterhin am Hof beschäftigt und war quasi Kapellmeister und Operndirektor dort. So entstanden denn auch in Madrid weitere Porträts Farinellis.

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