Münchner Straßenverzeichnis

   Alois-Baeran-Weg          

Alois Baeran (* 16. Mai 1872 in Brünn; † 15. Oktober 1936 in Berlin) war ein deutscher Jurist und Politiker der Deutschen Nationalpartei (DNP).

Als Sohn eines Amtsdieners geboren, studierte Baeran nach dem Besuch des Gymnasiums in Brünn Rechtswissenschaften in Wien und wurde zum Dr. iur. promoviert. Während seines Studiums wurde er 1893 Mitglied der Burschenschaft Arminia Brünn.

1904 wurde er Abgeordneter im Mährischen Landtag. Er war Gründer der Deutschen Mittelstandspartei. 1912 gründete er die deutschnationale Wochenschrift Brünner Montagsblatt. 1920 bis 1923 war er Abgeordneter und Senator der Deutschen Nationalpartei im Prager Parlament, wo er 1922 eine Stinkbombe zündete, weshalb er nach Bayern flüchten musste. 1923 wurde ihm sein Abgeordnetenmandat aberkannt, unter anderem auch wegen Spionagevorwürfen. Er wurde vom Prager Schwurgericht wegen Hochverrats zu vier Jahren schweren Kerker verurteilt, jedoch bald aus Gesundheitsgründen entlassen. 1925 floh er nach Deutschland.

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Straßenname Alois-Baeran-Weg
Benennung 21.11.1939 Erstnennung
Kategorie Politiker  Jurist  Abgeordneter  
Suchen Sudetendeutsche
Person Baeran Alois
geboren 16.5.1872 [Brünn]
gestorben 15.10.1936 [Berlin]
Kategorie Politiker  Jurist  Abgeordneter  
Nation Deutschland
Leben

Alois Baeran (* 16. Mai 1872 in Brünn; † 15. Oktober 1936 in Berlin) war ein deutscher Jurist und Politiker der Deutschen Nationalpartei (DNP).

Als Sohn eines Amtsdieners geboren, studierte Baeran nach dem Besuch des Gymnasiums in Brünn Rechtswissenschaften in Wien und wurde zum Dr. iur. promoviert. Während seines Studiums wurde er 1893 Mitglied der Burschenschaft Arminia Brünn.

1904 wurde er Abgeordneter im Mährischen Landtag. Er war Gründer der Deutschen Mittelstandspartei. 1912 gründete er die deutschnationale Wochenschrift Brünner Montagsblatt. 1920 bis 1923 war er Abgeordneter und Senator der Deutschen Nationalpartei im Prager Parlament, wo er 1922 eine Stinkbombe zündete, weshalb er nach Bayern flüchten musste. 1923 wurde ihm sein Abgeordnetenmandat aberkannt, unter anderem auch wegen Spionagevorwürfen. Er wurde vom Prager Schwurgericht wegen Hochverrats zu vier Jahren schweren Kerker verurteilt, jedoch bald aus Gesundheitsgründen entlassen. 1925 floh er nach Deutschland.

Wikipedia
Benennung 21.11.1939 Erstnennung
Offiziell Alois Baeran, Deutscher Abgeordneter in Prag, ein Vorkämpfer des Sudetendeutschtums. Geb.16.5.1872 zu Brünn, gest.15.10.1956.
Straßenverlauf Verb. Str. zw. Semmelweisweg und Wegenerstraße östl. der Bastianstraße
DatumQuelleA
21.11.1939Straßenbenennungen 1939 - 2. Teil
Wohnanlage am Harthof
DE-1992-STRA-40-65-1 Straßenbenennungen 1939 - 1945

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