Literatur

Eichstätt

im Naturpark Altmühltal

Titel Eichstätt
Untertitel im Naturpark Altmühltal
Autor Kootz Wolfgang 
Verlag Willi Sauer Verlag
Jahr 2008
Seiten 80
ISBN-10 3929228106
Kategorie Reiseführer
Suchbegriff Altmühltal 

Herzlich willkommen in Eichstätt, der Stadt mit dem südlichen Flair
Eichstätt, Kreisstadt des Landkreises Eichstätt, ist gleichzeitig Verwaltungssitz, Bischofs- und Universitätsstadt sowie Fremdenverkehrszentrum des Naturparks Altmühltal, dessen landschaftliche Reize zunehmend mehr Besucher anlocken. Die Stadt liegt etwa auf halber Strecke zwischen München und Nürnberg, zu erreichen über die verbindende Autobahn A 9 oder die entsprechende IC-Strecke über Ingolstadt, im Herzen Bayerns. Die Bevölkerung ist eine lebenslustige Mischung schwäbischen, fränkischen und altbayerischen Ursprungs, zu deren traditionsreichen Festen die Blasmusik ebenso gehört wie die historischen Trachten, der Frankenwein wie das einheimische Bier. Dabei sind die Studenten genauso willkommen wie die Gäste, um mit den Jungen wie den Alten fröhlich zu feiern. Die Stadt, im Dreißig] ährigen Krieg schwer in Mitleidenschaft gezogen, erstand in den Jahrzehnten danach als Gesamtkunstwerk neu, so wie sie sich noch heute dem Beschauer präsentiert: mit barocken Fassaden und verspieltem Rokoko, mit Domherrenhöfen und Kavaliershäusern, mit Kirchen und Klöstern, Plätzen und Parkanlagen zu Füßen der wehrhaften Willibaldsburg, von deren sicherer Höhe aus die Fürstbischöfe vier Jahrhunderte lang die Geschicke Eichstätts und des Hochstifts bestimmten. Im ehrwürdigen Dom vereinen sich die Baustile von der Romanik bis zum Barock, in seinem Innern sind bedeutende Kunstwerke wie der Pappenheimer Altar, die Bildwerke Loy Herings oder - im Mortuarium - die Glasgemälde von Hans Holbein d. Ä. erhalten geblieben. Diebenachbarten weiten Plätze sind umrahmt von meisterlichen Barockfassaden, geschaffen von den Diözesanbaumeistern Jacob Engel (Giacomo Angelini), Gabriel de Gabrieli und Mauritio Pedetti, denen die Stadt ihre italienische Anmut verdankt. So zählt der Residenzplatz zu den schönsten Platzanlagen Deutschlands. Ebenso gehören das prunkvolle Treppenhaus und der prächtige Spiegelsaal der Residenz zu den Meisterwerken barocker Baukunst.



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