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Tegernsee

Schliersee Leitzachtal

Titel Tegernsee
Untertitel Schliersee Leitzachtal
Autor Vignau Ilka von 
Verlag Prestel Verlag
Buchart Gebundene Ausgabe
Erscheinung 1992
Seiten 507
ISBN 3791305077 978-3791305073
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Ort Tegernsee Leitzachtal 

Wie kaum eine andere Gegend des bayerischen Voralpenlandes hat sich der Tegernsee samt seinen Neben- und Seitentälern einen besonderen Ruf erworben: Er ist geradezu zum Inbegriff bayerischer Landschaft schlechthin geworden, zum Synonym für Oberbayern. Angefangen hat dies alles im Jahre 1817, als König Max Joseph das seit der Säkularisation 1803 leerstehende Kloster Tegernsee erwarb, zum Landsitz erkor und damit eine Bewegung in Gang setzte, die bis heute spürbar nachwirkt. Von hier setzte die romantische Entdeckung der bayerischen Landschaft und Bergwelt ein, die Erforschung des bäuerlichen Brauchtums, der einheimischen Trachten und des alpinen Baustils, das Sammeln angestammten Sagen- und Liedgutes, die Nachahmung rustikalen Lebensstiles, die zusammen schon im 19. Jahrhundert nicht nur eine frühe Welle des Tourismus auslösten, sondern das Tegernseer Tal zum beliebten Wohnsitz werden ließen, wo Ludwig Ganghofer und Ludwig Thoma, Leo Slezak oder Olaf Gulbransson, um nur einige zu nennen, ihre zweite Heimat fanden. So wie Tegernsee, Schliersee oder Bayrischzeil als Sommerfrische am Beginn des bayerischen Fremdenverkehrs standen, sind Sudelfeld oder Firstalm mit den Anfängen des deutschen Wintersports aufs engste verbunden - beide Aspekte bestimmen auch heute noch das Land zwischen Isar und Inn und machen es zu einem der beliebtesten Erholungs- und Freizeitgebiete. Daß es darüber hinaus eine - von der jahrhundertelangen Kunstpflege des Klosters Tegernsee geprägte - Kulturlandschaft ist, vermittelt dieses Buch in anschaulicher Weise.



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