Literatur

KulturGeschichtsPfad 24

Feldmoching-Hasenbergl

Titel KulturGeschichtsPfad 24
Untertitel Feldmoching-Hasenbergl
Autor Bauer Reinhard 
Verlag Landeshauptstadt München
Jahr 2010
Seiten 76
ISBN-10 0000000213
Kategorie Münchner Stadtteile
Serie KulturGeschichtsPfad
Suchbegriff Feldmoching Hasenbergl Ludwigsfeld 

Grußwort

Feldmoching-Hasenbergl ist mit 2.970,93 ha Fläche der zweitgrößte Stadtbezirk und der nördlichste in München. Mit über 53.000 Einwohner(inne)n in seinen sieben Stadtteilen ist er nur dünn besiedelt. Das älteste hier nachgewiesene Lebewesen war ein vor etwa 15 Mio Jahren lebendes Mammut (Ur-Elefant), dessen Unterkiefer bei der Fischl-straße in der Siedlung Feldmoching-Ost im Zuge des U-Bahnbaus gefunen wurde. Menschliche Besiedlung ist seit der Bronzezeit belegt. Feldmoching war eines der ältesten und größten bajuwarischen Dörfer. Die Keimzelle, das alte Dorf, konnte bis heute viel von seinem bäuerlichen Charakter bewahren. Ähnlich kleinteilige Strukturen finden sich auch im Harthof, in der Lerchenau und in der Fasanerie. Die Siedlungen am Hasenbergl und am Lerchenauer See mit ihren weitläufigen Grünflächen haben dagegen überwiegend großstädtischen Charakter.

Die Verbundenheit der Bürgerinnen und Bürger mit ihrer jeweiligen engeren Heimat spiegelt sich in der Vielzahl der Vereine und Bürgerinitiativen und der ehrenamtlich organisierten Veranstaltungen wider. Ob es nun der alljährliche Feldmochinger Rosstag im Oktober, das Faschingstreiben, der Christkindlmarkt oder die zahlreichen Sommerfeste sind, die Menschen im Stadtteil engagieren und beteiligen sich. Drei Freiwillige Feuerwehren bemühen sich, Menschen zu helfen.

Um Feldmoching gibt es noch große landwirtschaftlich genutzte Bereiche. So kann man hier Raps, Getreide und Gemüse wachsen sehen oder Fasane und Hasen beobachten. Wichtig für die gute Lebensqualität mit hohem Freizeit- und Erholungswert ist auch die Bewahrung der durchgehenden Grünzüge mit der Dreiseenplatte um die 1938 entstandenen Baggerseen Fasaneriesee, Feldmochinger See und Lerchen-auer See. Die Ruderregattastrecke und der angrenzende Regattasee wurden nach 1971 angelegt. Westlich davon liegt das Naturschutzgebiet Schwarzhölzl, das mit dem Feldmochinger Anger und dem geplanten Nordpark, zu dem auch das Hartlholz und das Naturschutzgebiet Nordhaide gehören, diese Erholungslandschaft abrundet. Auch das Gelände um den Rangierbahnhof, das die Südgrenze des Stadtbezirks bildet, ist landschaftlich reizvoll.

Dank gebührt allen, die an diesem Werk mitgewirkt haben

Markus Auerbach Bezirksausschussvorsitzender
 




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