Literatur

Das andere München

Begleitbroschüre zum alternativen Stadtrundgang des DGB-Bildungswerks München

Titel Das andere München
Untertitel Begleitbroschüre zum alternativen Stadtrundgang des DGB-Bildungswerks München
Verlag DGB-Bildungswerk München
Jahr 2008
Seiten 48
ISBN-10 3000241809
Kategorie Spaziergänge
Suchbegriff Gewerkschaft Bildungswerk 

Alljährlich kommen Millionen von Besuchern aus aller Welt nach München, um sich an der Stadt, ihren Bauten, der Gastlichkeit, den Kunstwerken und Veranstaltungen zu erfreuen. Dass München neben seinen glänzenden Seiten auch eine ganz andere historische Dimension hat, ist vielen nur mehr dunkel bewusst. Dabei hat Adolf Hitler München nicht umsonst, im Angedenken an die Anfänge der NSDAP, den Titel „Hauptstadt der Bewegung“ verliehen. In München wurde die NSDAP gegründet. Hier entwickelte sie sich auf Basis ihrer Verankerung im Kleinbürgertum rasch zur ersten „Volkspartei“. München ist auch bekannt für vielfältigen mutigen Widerstand gegen das NS-Terrorregime. Die bekannteste Gruppe ist sicherlich die studentische „Weiße Rose“. Doch auch aus bürgerlichen, kirchlichen und selbst adligen Kreisen gab es Widerstand. Aus der organisierten Arbeiterbewegung kam ebenfalls immer wieder Widerstand, wie das leuchtende Beispiel von Ludwig Koch, dem späteren Kreisvorsitzenden in München, zeigt.

München ist also voll von Gebäuden, Straßen und Plätzen, die an diese Zeit – positiv wie negativ – erinnern. Das war der Grund, warum der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), Region München, und das DGB Bildungswerk München seit 1983 regelmäßig und auf Anfrage interessierter Gruppen Stadtrundfahrten und Stadtrundgänge unter dem Titel „Das andere München“ durchführen. Engagierte und ehrenamtlich tätige Kollegen/-innen berichten über die Geschichte(n) des 20. Jahrhunderts aus Sicht der Arbeiterbewegung. Diese Broschüre enthält die Stationen, die im Rahmen der Stadterkundungen besucht werden. Ihre Aufgabe ist es, diese Erkundungen zu unterstützen: entweder zur Vorbereitung der einzelnen Stationen oder zur gezielten Vertiefung des Gesehenen. Eines kann und will sie dabei nicht ersetzen – die eigene Auseinandersetzung mit dem Thema. Wer an einer weitergehenden Beschäftigung mit diesem dunklen Kapitel der Münchner und deutschen Geschichte interessiert ist, findet im Anhang entsprechende Literaturempfehlungen.



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