Literatur

Der Wimmer Damerl erzählt

Erinnerungen des Münchener Oberbürgermeisters Thomas Wimmer 1887 bis 1964

Titel Der Wimmer Damerl erzählt
Untertitel Erinnerungen des Münchener Oberbürgermeisters Thomas Wimmer 1887 bis 1964
Autor Stadtarchiv München 
Verlag Dölling und Galitz Verlag
Jahr 2003
Seiten 0
ISBN-10 3935549415
Kategorie Hörbücher/Audio
Suchbegriff Oberbürgermeister 
Personen Wimmer Thomas 

Urbayerisch und wortgewaltig wie der schönste Komödienstadl erzählt Thomas Wimmer über sein Leben und die Geschichte Münchens, die untrennbar miteinander verbunden sind. Als „sündigs Bankert “ seine Eltern waren zu arm um zu heiraten wird Wimmer 1887 in Erding bei München geboren. In der Schule fällt er bald durch seine Begabung auf, doch der Makel ein „Kind der Liebe“ zu sein, verwehrt ihm den Zugang zu einem Theologiestudium. Nachdem auch sein Jugendtraum, Holzbildhauer zu werden, an der Armut seiner Eltern scheitert, lernt er Schreiner. Er beginnt sich früh zu politisieren: Er tritt in die Holzarbeitergewerkschaft ein, wird 1918 Vorstand des Arbeiter- und Soldatenrates in der Artilleriewerkstätte und 1924 sozialdemokratischer Stadtrat bis zu seiner Verhaftung durch die „Nazioten “ (Wimmer). Um zu überleben schreinert er wieder, daneben pflegt er, unterbrochen von vier KZ-Aufenthalten, seine schwerkranke Frau. In der „Stunde Null “ wird er als „Verständigster “ zum Bürgermeister berufen. Mit seinen berühmt gewordenen „Ramma-Dama “-Kampagnen beginnt er den Wiederaufbau des „besseren lebendigen Dreckhaufen “, der München damals war, und bahnt den Weg zur modernen Millionenstadt. Diese Aufnahme ist das bedeutendste persönliche Vermächtnis des Münchner Originals.A Leb'n lang Dreckarbeit - und immer a weisse West'n;

Süddeutsche Zeitung




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