Literatur

München Stadt der Träume

Projekte, Pleiten, Utopien

Titel München Stadt der Träume
Untertitel Projekte, Pleiten, Utopien
Autor Stankiewitz Karl 
Verlag Franz Schiermeier Verlag
Jahr 2005
Seiten 163
ISBN-10 3980914763
Kategorie Architektur
Suchbegriff Architektur 

München Die ungebaute Stadt

München, wie wir es heute kennen, ist das Ergebnis politischer Entwicklungen, wirtschaftlicher Prozesse und städtebaulicher Planungen. Aber wieviel ist wirklich geplant, inwieweit ist das Stadtbild ein Ergebnis von Unvorhersehbarem und von Zufälligkeiten? Und wie hätte die Stadt ausgesehen, wenn andere Projekte ausgeführt und andere Entscheidungen getroffen worden wären? Was ist nie gelungen oder bald wieder gescheitert?
Welche Chancen hat man nicht genutzt und was ist uns erspart geblieben?

Traumstadt München

Vergangene Bauten sind immer noch Teil der Stadt: der Türkengraben in der Maxvorstadt, der Wintergarten Ludwig II. auf der Residenz, ein Naturtraum für den König mitten in der Stadt, die Idee eines privaten Kunstmuseums von Gunter Sachs, die erst Jahrzehnte später wieder aufgegriffen wird und das Schwabylon an der Leopoldstraße, das sich längst in der Erinnerung an die 60-er Jahre verklärt hat.

München wie es nicht ist

Karl Stankiewitz erinnert in seinem Buch an Stadtplanungen und Bauprojekte, die nie ausgeführt wurden: etwa die Karlstadt bei Schloss Nymphenburg, die monströsen Planungen der Nationalsozialisten oder die Vorstellung, die zerstörte Stadt nach dem Zweiten Weltkrieg bei Starnberg neu aus dem Boden zu stampfen. Er benennt die Träume von der Weltstadt und den Hang zur Kleinstadt-Idylle, die Hochhausprojekte der 20-er Jahre und die romantische Architekturvision Theodor Fischers für die Kohleninsel. Und er berichtet von den Verkehrsprojekten für eine dynamisch wachsende Großstadt, die längst nicht immer so realisiert wurden, wie sie geplant waren.

Karl Stankiewitz, geb. 1928, wohnt abwechselnd in München und im Tiroler Rettenschöß. Seit 1950 ist er als Reisejournalist unterwegs und schreibt u. a. für die "Süddeutsche Zeitung", die "Frankfurter Rundschau" und die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" oder arbeitet für Rundfunk und Fernsehen.




Revolutionszeitung
Revolutionszeitung

Navigation

Social Media