Literatur

Varietes und Singspielhallen - Urbane Räume des Vergnügens

Aspekte der kommerziellen populären Kultur in München Ende des 19. Jahrhunderts

Titel Varietes und Singspielhallen - Urbane Räume des Vergnügens
Untertitel Aspekte der kommerziellen populären Kultur in München Ende des 19. Jahrhunderts
Autor Rühlemann Martin W. 
Jahr 2012
Seiten 548
ISBN-10 3899757483
Kategorie Brauchtum
Suchbegriff Variétes Singspielhallen 

Der Autor
Martin W. Rühlemann studierte Neuere und Neueste Geschichte. Sozial- und Wirtschaftsgeschichte und Soziologie in München. 2010 promovierte er an der Universität Köln. Er lebt und arbeitet als freier Historiker/Autor in München.

Das Buch
Die Studie befasst sich erstmals mit dem Zusammenhang von Stadt und Vergnügen in München. Sie untersucht dazu den Beginn der Varieteunterhaltung in den 1870er Jahren und skizziert eine neue urbane Topographie des Vergnügens um 1900.
Vor dem Hintergrund der rasant wachsenden Stadt wird beschrieben. wie sich an Stelle der geschliffenen Stadtmauer eine urbane Vergnügungsmeile entwickelte. Im Fokus stehen Varietes und Singspielhallen rund um die Sonnenstraße. Anhand der Rolle der Münchner Volkssänger wird der Frage nachgegangen, auf welche Art sich diese Vergnügungsräume als moderne Orte zur Vergewisserung urbaner Identität erwiesen.
Quellenbasiert beleuchtet die kultur- und stadthistorische Arbeit zudem die Praktiken der verschiedenen Akteure vor allem am Beispiel des Varietes "Kirs Kolosseum". Das Etablissement wird einer neuen städtischen kommerziellen Populärkultur zugeordnet, die von jungen Frauen und Männern verschiedener Klassen gleichzeitig konsumiert und gestaltet wurde, ohne dass jedoch gesellschaftliche Unterschiede dadurch verschwanden.




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