Literatur

Was war los in München

1950 - 2000

Titel Was war los in München
Untertitel 1950 - 2000
Autor Naica-Loebell Andrea 
Verlag Sutton Verlag
Jahr 2002
Seiten 144
ISBN-10 389702439X
Kategorie Geschichte

»1995 erhebt sich das gemeine Volk, um für sein Recht auf’s Bier zu kämpfen. Na ja, nicht das ganze Volk, mehr der "Verein zur Förderung der Münchner Biergartenkultur". In Münchens Vergangenheit gab es nur Aufstände gegen Bierpreiserhöhungen, jetzt geht es um das Recht des Aussitzens. Ausgangspunkt der ganzen Aufregung sind die Anwohner der "Waldwirtschaft Großhesselohe" im Süden der Stadt. Dieser Biergarten hat 2.000 Plätze und bietet seinen Gästen Livejazz. (...) Der Trubel nervt die Nachbarn und sie klagen. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof gibt ihnen Recht und verkürzt die Sperrzeit auf 21.30 Uhr (...). Der Freistaat ist aufgerufen, eine entsprechende Biergartenverordnung zu erlassen, aber da erheben sich die revolutionären Massen. Sie streiten für ein Bleiberecht im Biergarten bis 23.00 Uhr. Bayern ist Bayern und die Bierkultur kann nicht auf dem Altar bundesdeutscher Verordnungen geopfert werden! Also sammelt der "Verein zur Förderung der Münchner Biergartenkultur" ganz schnell 30.000 Unterschriften (...) und ruft das Volk zwecks Aufstandes auf den Marienplatz.« Dieses Buch beschreibt 50 Jahre zwischen Biergarten und Oktoberfest, Schwabing und Neuperlach, Monaco Franze und Rainer Werner Fassbinder, Laptop und Lederhose - 50 Jahre, wie Münchner sie erlebt haben.



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