Literatur

St. Michael Kallmünz

Titel St. Michael Kallmünz
Autor Laßleben Erich 
Jahr 2006
Seiten 15
ISBN-10 B003OGDRDE
Kategorie Kirchenführer Bayern
Suchbegriff St. Michael 

Aus der Geschichte. Im Jahre 983 wird Kallmünz erstmals urkundlich erwähnt. Bischof Wolfgang der Heilige schenkt dem von ihm am 29. Juni 983 gegründeten Benediktinerinnenkloster St. Paul, auch Mittelmünster genannt „alles das do hat das bistumb zu kalmütz, genseits des wassers genannt vi Iß biß zu der nabe, erpawt vnd vnerpawd, erdn, hoffste(t), wisen vnd waid, stock vnd stain." Vordem könnte also Kallmünz sogar bischöfliche Eigenkirche gewesen sein. Man kann annehmen, dass Kallmünz eine der ersten Pfarreien und ein kirchlicher Mittelpunkt unseres Raumes war. Schon früh findet sich hier auch der Sitz eines Dekanates, das einen weiten Umgriff hatte. Außer dem Pfarrsitz befanden sich im Markte zwei Benefizien. Ritter Wilhelm der Raitenbucher stiftete 1 408 ein Frühmessbenefizium und der nordgauische Rentmeister Michael Walrab aus Traidendorf gründete 1469 ein Engelmessbenefizium. Später wurden diese Benefizien vereinigt. Der letzte Benefiziumsprovisor war der 1965 verstorbene H. H. Direktor J. B. Mehler.




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