Literatur

Klosterkirche Schäftlarn

St. Georg in Hohenschäftlarn - St. Michael in Zell

Titel Klosterkirche Schäftlarn
Untertitel St. Georg in Hohenschäftlarn - St. Michael in Zell
Autor Winhard Wolfgang 
Verlag PEDA-Kunstführer
Jahr 2000
Seiten 39
ISBN-10 3896435248
Kategorie Kirchenführer Bayern
Suchbegriff Klosterkirche Schäftlarn St. Georg in Hohenschäftlarn St. Michael in Zell Schäftlarn 

Benediktinerabtei und Klosterkirche Schäftlarn an der Isar

Patrozinium: St. Dionysius (9. Oktober) und St. Juliana (16. Februar)
Erzdiözese München und Freising - Lkr. München

Zur Geschichte des Klosters Schäftlarn

Die Anfänge des Klosters Schäftlarn liegen um 762. In diesem Jahr (1. November) weihte Bischof Joseph von Freising in Schäftlarn (»Skeftilari«) unweit des Flusses »Isure« (Isar) die erste Kirche zu Ehren des hl. Dionysius, eines Heiligen aus der Reihe der mero-wingischen Hauspatrone. Der aus fränkischem Landadel stammende Priester Waltrich hatte diese Kirche zum Mittelpunkt einer von ihm gegründeten und mit einigem Grundbesitz ausgestatteten Klostergemeinschaft, die sich an der Benediktinerregel orientierte, gemacht. Waltrichs gesamter Familienbesitz in Schäftlarn, Epol-ding und Deining wurde in das neue Kloster eingebracht, das noch am Tag der Kirchenweihe als bischöfliches Eigenkloster dem Mariendom in Freising übergeben wurde. Waltrich, der erste Abt von Schäftlarn, verließ das Isarkloster bald, wurde 775 Abt von Saint Benigne in Dijon und 778 Bischof von Langres. Die erste Schäft-larner Abtei hielt sich etwa 200 Jahre. Nur zwei Äbte sind namentlich bekannt: Petto und Icho. Die Gründungsausstattung wuchs bis zum Jahre 828 auf 28 Schenkungen an.




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