1967 München in Stichwörtern
 

Stiftertafel - Haus der Kunst

Stiftertafel  Haus der Deutschen Kunst, 1937  Die Finazierung des »Haus der Deutschen Kunst« ging zurück auf eine Initiative des Bayerischen Innenmministers und Gauleiter Adolf Wagner. Um leistungsfähige Sponsoren heranzuziehen zu können, gründete er Mitte Juli 1933 die Astalt des Öffentlichen Rechts Haus der Deutschen Kunst« (Neuer Glaspalast)». Den Vorsitz übernahm der Münchner Bankier August von Fink, als Schirmherr zeichnete Adolf Hitler.  Zwischen 1933 und 1937 kamen insgesamt über 10 Millionen Reichsmark an Geld- und Sachspenden zusammen. ZU den Geldgebern gehörten Spitzenfunktionäre der Deutschen Wirtschaft und Industrie, einzelne Firmen, der Bayerische Staat, die Stadt München, sowie Privarpersonen.  Die Bronzetafel nennt die sog, Grundsteinspender, die mit jeweils 100.00 RM den Bau des »Haus der Deutschen Kunst« finanzierten. Sie hing in der Vorhalle des Gebäudes und wurde nach 1945 entfernt.  Historisches Archiv Haus der Kunst

Inschrift

Grundsteinstifer zum Haus der Deutschen Kunst

  • Hermann Schmitz - Ludwigshafen-Heidelberg
  • August v. Fink - München
  • Robert Bosch - Stuttgart
  • Friedrich Flick - Berlin
  • Adolf Haeser - Frankfurt a.M.
  • August Diehn - Berlin
  • Theodor Feise - Berlin
  • Fritz Rechberg - Hersfeld
  • Jakob Haslacher - Duisburg-Ruhrort
  • Paul Müller - Troisdorf
  • Gustav Krupp v. Bohlen und Halbach - Essen
  • Wilhelm v. Opel - Rüsselsheim a. M.
  • Ludwig Roselius - Bremen
  • August Rosterg - Kassel
  • Willi Sachs - Schweinfurt
  • Karl Friedrich von Siemens - Berlin
  • Ludwig Schuon - München
  • Philipp v F. Reemtsma - Hamburg

Stiftung zum Gedenken Wilh. v. Fink + 2.X.1916

Stiftung zum Gedenken Alfred u. Otto Schmitz + 23.II.1916 + 4.VI.1916

1937-

Prinzregetnestraße 1