Asam-Schlössl

Anno 1724 erwarb der kurfürstliche Hofmaler Cosmas Damian Asam den Landsitz im Süden Müchens und baute ihn zu eine großzügigen Künstlersitz um.

Damals gehörten zu den Anwesen in Thalkirchen noch Schlossgarten und ökonomiegebäude mit Kapelle. 1729/30 enstanden an der Fassade die Fresken, wie sie früher für München typisch waren. Die Kosten für dieses Anwesen beglich er mit dem Honorar, das er für seine Fresken im Schweizer Kloster Einsiedel erhalten hatte. Deswegen benannt Comas Damian Asam sein Schlössel nach dem  Schweeizer Wallfahrtsort »Asamisch Maria Einsiedel Dall«.

Nach Asams Tod 1739, verfiel das Schlössel in eine Art Dornrößchenschlaf, bis es 1992 von der Augustiner-Brauerei gekauft, liebevoll renoviert, 1993 durch die Wirtin Birit Netzle neu besselt und als historische Gastwirtschaft den Münchner Bürgern wieder öffentlich zugänglich gemacht wurde.

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Maria-Einsiedel-Straße

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